Zehnter Open-Air-Gottesdienst an der Oppenweher Klus / Lieb gewordene Tradition

Klus-Nachbau ein Glück für die Gemeinde

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Pfarrerin Sigrid Mettenbrink erinnerte beim Open-Air-Gottesdienst an die wechselvolle Geschichte der Kirchengemeinde Oppenwehe.

Oppenwehe - Die Geschichte der ursprünglichen Klus in Oppenwehe geht weit zurück, wohl bis ins 13. Jahrhundert. Über Jahrhunderte war sie den Oppenwehern ein Ort des Gebets. Einmal im Jahr ist es ihre maßstabsgetreue Nachbildung auch heute noch. Zum zehnten Mal feierten die Gläubigen aus Oppenwehe und Wehdem am Sonntag im Schatten der Bäume im Klusgarten einen Open-Air-Gottesdienst.

Ein Glück sei es, dass der Klus-Verein die Klus nachgebaut habe, sagte Pfarrerin Sigrid Mettenbrink in ihrer Predigt, in der sie an die wechselvolle Geschichte der Kirchengemeinde bis zu ihrer Eigenständigkeit, die Zerstörung der ersten Klus im 30-jährigen Krieg und den Bau der zweiten Klus erinnerte. „Die Gemeinde dankt euch, dass ihr das Andenken an die Anfänge der christlichen Gemeinde in Oppenwehe aufrecht erhaltet“, richtete sich Pfarrerin Mettenbrink an die Mitglieder des 2004 gegründeten Klus-Vereins.

Im Jahr nach der Gründung organisierte der Verein erstmals einen Gottesdienst unter freiem Himmel. Zehn Jahre später ist er zu einer lieb gewordenen Tradition geworden, die sich laut Vorsitzendem Hans-Jürgen Lüker immer größerer Beliebtheit erfreut. Auch am Sonntag waren fast alle Bänke mit Gläubigen besetzt, die in der warmen Sonne der Predigt, der von den Mitgliedern des Klus-Vereins gehaltenen Fürbitte und dem Spiel des Posaunenchors lauschten.

mer

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