Weihnachtliches Liedgut vieler Akteure in der St.-Marien-Kirche

Musik öffnet die Herzen

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Die Diel(S)inger(s) begeisterten beim Adventskonzert, das sie gemeinsam mit weiteren Chören veranstalteten.

Dielingen - Von Heidrun Mühlke. So gelingt die Einstimmung auf Weihnachten. In der Dielinger St. Marienkirche trugen die Diel(S)inger(s) und ihre Gäste musikalisch zur besonderen Vorfreude bei. Inhaltlich bewegte sich die Musikauswahl für das weihnachtliche Musizieren zwischen Tradition, Klassik und Moderne.

Mit der festlichen Bläsermusik eröffnete der Dielinger Posaunenchor das Adventskonzert mit dem bekannten Weihnachtslied „Macht hoch die Tür“, bevor Pfarrer Michael Beening gut gelaunt die Zuhörer im voll besetzten Gotteshaus begrüßte. „Es ist eine gute Tradition, die Weihnachtszeit mit dem Adventskonzert einzuläuten“, so der „Hausherr“. Er könne sich nicht erinnern, dass das besinnliche Konzert während seiner 22-jährigen Amtszeit als Pfarrer in Dielingen jemals ausgefallen wäre. Einen Gruß richtete er an die Musiker, Ernst-Friedrich Berning an der Orgel, Hanneke Eling am Klavier, an den Dielinger Posaunenchor, unter Leitung von Maren Fieseler, den Regenbogenchor und Teeniechor aus Lemförde, beide unter Leitung von Cordula Lindemann, sowie die Diel(S)inger(s), unter Leitung von Sabrina Stutzky.

Mit der Friedenshymne „Jerusalem“ starteten die Diel(S)inger(s) dann in den Nachmittag und wurden vom virtuosen Orgelspiel Ernst-Friedrichs Bernings abgelöst. Der blinde Organist hatte die Choralimprovisation „Der Morgenstern ist aufgegangen“ ausgewählt. Musik, die Herzen öffnet, hatten dann auch die jüngsten Choristen im Gepäck. Fröhlich erklang ein „Merry Christmas“ und „Da berühren sich Himmel und Erde“ vom Regenbogenchor.

Im Nu tauchten die Zuhörer in die biblische Weihnachtswelt ein, erlebten musikalisch die Geburt des Jesukindes und die Freude seiner Ankunft mit dem Jauchzen und Jubilieren der Engelschöre und dem freudigen Trommelwirbel des kleinen Trommelmanns, dessen Part Stutzkys Sohn Frederic übernommen hatte. Der Teeniechor indes beäugte das Geschehen von „Über den Wolken“.

Verzückt lauschten die Zuhörer einem stimmigen Programm, in das sie eingebunden waren – die Besucher der Marienkirche sangen gemeinsam mit dem Regenbogenchor „Von guten Mächten“.

Die ganze Spannbreite ihrer Stimmen präsentierten derweil immer wieder die Diel(S)inger(s). Sie spannten den Bogen von adventlichen Evergreens bis hin zu christlichen Weihnachtsliedern. Weder Publikum noch Sängern und Instrumentalisten wurde eine Atempause gewährt und so verflogen die Stunden des Nachmittags im Nu.

Nach einem Segen und herzergreifenden „Ich bete an die Macht der Liebe“ auf der Orgel sowie einem „We are the World“ aller Choristen klang das Konzert nach gut eineinhalbstündiger festlicher Adventsmusik in der ebenso festlich geschmückten Kirche aus und entließ die Männer und Frauen in den Abend.

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