Weihnachtliche Klänge erfüllen die Leverner Stiftskirche

Musik signalisiert Wunsch nach Frieden

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Der Leverner Spielmannszug ließ im Gotteshaus seine Instrumente erklingen.

Levern - Von Heidrun Mühlke. Die musikalische Einstimmung in eine besinnliche Vorweihnachtszeit ist den Chören und dem Spielmannszug aus Levern bestens gelungen. Die Sänger und Musiker tauchten die Leverner Stiftskirche bei ihrem Konzert im Rahmen des Weihnachtsmarktes in eine ruhige Adventsstimmung.

Mit einem „Laudate omnes gentes“ hielten die Sänger des Chors „Pantarhei“ sowie der „Singgemeinschaft Frohsinn“ würdevoll Einzug in das Gotteshaus. „Lobsingt ihr Völker alle“, begrüßte Leverns Pfarrerin Katrin Berger die Choristen, Spielleute und Zuhörer auf den vollen Kirchenbänken.

Dass mit dem Lied „Laudate omnes gentes“ aus einer ökumenischen Bewegung aus Taizé in Frankreich das Adventskonzert begonnen wurde, sei kein Zufall, machte die Geistliche deutlich. „In Frankreich war und ist in den vergangenen Wochen viel los. Europa ist noch einmal ganz neu und anders zusammengewachsen“, machte Berger deutlich.

Man wolle nicht darüber hinwegsehen und hören, sondern in vielen Sprachen gemeinsam Advent feiern, mit Musik aus den unterschiedlichsten europäischen Traditionen. Dabei zog sich der innige Wunsch nach Frieden wie ein roter Faden durch die musikalischen Beiträge des Abends.

Den Auftakt zum Konzert machte der Leverner Spielmannszug mit einem kraftvoll nuanciertem Spiel auf den klingenden Instrumenten. Dem Prelude zum „Te Deum“, welches auch als Eurovisions-Melodie bekannt ist, folgten die Choristen der „Singgemeinschaft Frohsinn“, die mit „Hoch tut euch auf“ ihre große Sangeslust zum Ausdruck brachten.

Wie vielseitig Chorgesang sein kann, machte „Pantarhei“ deutlich. Aus dem Walisischen hatten die Sänger „Deck the Hall“ und aus dem Spanischen „Feliz Navidad“ mitgebracht.

Begeistert sahen sich die Zuhörer strahlend intonierenden Sängern und Musikern gegenüber, die im steten Wechsel weihnachtliche Klänge ins Gotteshaus transportierten. Einen Kontrast setzte der Spielmannszug, was immer wieder einen Hörgenuss der Extraklasse versicherte.

Sehr gut gefiel auch die Darbietung beider Chöre gemeinsam. Mit „Ubi Caritas“ legten sie einen Klangteppich aus, dem die Akustik in der Stiftskirche noch das i-Tüpfelchen aufsetzte und eine beruhigende Atmosphäre innerer Einkehr und Besinnung schuf.

Mit „Macht hoch die Tür“ und „Seht, die gute Zeit ist nah“ waren auch die Zuhörer zum Mitsingen aufgefordert. Nach Dankesworten und Segen von Pfarrerin Berger entließen die Mitwirkenden, insbesondere die Chorleiter Henrik Langelahn und Olga Rust sowie Jens Göker seitens des Spielmannszuges, ihre Gäste mit dem fröhlich gesungenen Abschiedsgruß „Merry Christmas“.

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