Voltigierer begeistern mit Interpretation von „Der Zauberer von Oz“

Von Kansas nach Oppendorf

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Beeindruckten einmal mehr: Mit ihrer Inszenierung des Zauberers von Oz brachten die Voltigierer des Reit- und Fahrvereins Wehdem-Oppendorf das Publikum zum Staunen und Schmunzeln. Kennengelernt haben die jungen Akteure ihre Rollen erst während der Workshop-Woche.

Oppendorf - Den frenetischen Applaus hatten sich die jungen Akteure wirklich verdient. Mit ihrer Interpretation von „Der Zauberer von Oz“ begeisterten die Voltigierer des Reit- und Fahrvereins Wehdem-Oppendorf am Wochenende Eltern, Verwandte und Freunde. Schon zum neunten Mal brachte die Jugendabteilung damit am Ende einer intensiven Workshop-Woche einen Kinderbuchklassiker in der Reithalle auf die Bühne.

Dorothy lebt gemeinsam mit ihrer Familie auf einer Farm in Kansas. Ein Wirbelsturm reißt das gesamte Farmhaus einschließlich des jungen Mädchens mit sich. Nach stundenlanger Reise setzt der Sturm das Haus auf einer Wiese im Land der Munchkins ab. Dorothy hat nur einen Wunsch: Sie will zurück nach Kansas. Mit ungewöhnlichen Weggefährten, einer Vogelscheuche, der es an Verstand fehlt, dem Blechmann ohne Herz und einem feigen Löwen macht sie sich auf den Weg in die Smaragdstadt, um bei dem Zauberer von Oz Hilfe zu erbitten.

Die Stationen der Reise haben die Akteure kreativ umgesetzt in ein rund zweistündiges Programm mit Tanz, rhythmischer Sportgymnastik, Akrobatik am Boden – mit und ohne Geräte –, auf dem Pferd oder Holzpferd sowie in der Luft. Beeindruckend war auch das geschickte Spiel mit Farben, Licht und Schatten.

Seit Montag hatten die rund 80 Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen ganztägig trainiert, um die Show einzustudieren. Und das mitten in der sportlichen Saison. Vor rund einer Woche gewann die erste Mannschaft die Westfälische Meisterschaft und qualifizierte sich für die Deutsche Meisterschaft Ende August. „Vieles haben wir schon lange vor der eigentlichen Workshop-Woche vorbereitet“, erklärt Manuela Wittenbrink, die mit Antje Döhnert, Saskia Steinkuhle, Michelle Hodde, Sabine Peglow, Mandy Theler-Brettholle, Carmen Galla, Lisa Buck, Kim Bergsieker, Mareike Witte, Simona Brune und Eileen Siekmeier zum Ausbilder- und Organisationsteam gehört.

Darüber hinaus sorgten viele freiwillige Helfer dafür, dass die Reithalle Oppendorf zu den Aufführungen in einem ganz anderen Licht erschien als sonst. Vereinsmitglieder wie Marina van Dongen-Bosse, Nina Wehdebrock, Christian Rosenbohm, Daniel Kühn, Karl-Friedrich Eigenbrodt, Ralf Klingsiek, Norbert Schmelz oder Melanie Wietelmann haben jeden Tag an Kostümen, Kulisse, Tribüne, Text und Licht gearbeitet oder ein frisches Mittagessen gekocht. Weitere helfende Hände im Hintergrund sorgten zu den Aufführungen für den Auf- und Abbau und vieles mehr.

„Es ist anstrengend, macht aber ganz viel Spaß“, betont Manuela Wittenbrink. Das Projekt stärke den Zusammenhalt unter den Kindern und Jugendlichen, weil gruppenübergreifend gearbeitet werde. „Die Kleinen lernen von den Großen, und wir Ausbilder entdecken ganz neue Talente an unseren Sportlern“, freut sich die Trainerin.

SoR

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