Rat steht hinter dem Entwurf zur Zukunft der Freiwilligen Feuerwehr

Viel Lob und einstimmige Zustimmung für den Brandschutzbedarfsplan

Stemwede - Der Brandschutzbedarfsplan fasst die nötigen Maßnahmen rund um die Freiwillige Feuerwehr Stemwede für die kommenden Jahre zusammen und bildet auch die Grundlage für die Gemeindeentwicklung. Der Rat hat am Mittwoch die aktualisierte Version des Konzepts einstimmig und unter Applaus verabschiedet.

Auch Wehrführer Joachim Lübke sagte auf Nachfrage, dass er in einer Stellungnahme erklärt habe, dass er mit den Plänen einverstanden sei. „Der Plan kann so übernommen werden“, so Lübke. Bürgermeister Kai Abruszat stellte im Rat nochmals heraus, dass es keinen zentralen Standpunkt für die Jugendfeuerwehr geben wird. Darum hatten die Akteure im Haupt- und Finanzausschuss ausdrücklich gebeten – mit der Begründung, dass die dadurch entstehende große Gruppe nicht entsprechend betreut werden könne.

Zudem soll die Jugendfeuerwehr Zugang zu den Utensilien der Löschgruppen haben. Ferner hielt der Gemeinderat fest, dass das Fahrzeugkonzept jährlich fortgeschrieben und unter Berücksichtigung der Haushaltsmittel aktualisiert werden soll.

Weitere Entscheidungen, was Standorte für Feuerwehrgerätehäuser betreffen, sollen mit der Verwaltung und Wehrführung abgestimmt werden. Auch alternative Nutzungsmöglichkeiten für die Liegenschaften werden in diesem Rahmen festgehalten, merkte Abruszat an.

Zwar hatte die SPD-Fraktion noch einige redaktionelle Änderungswünsche, doch insgesamt waren sich alle Ratsmitglieder einig, dass die fachliche Auseinandersetzung für den Brandschutzbedarfsplan „eine vorbildhafte Leistung war“, so Andreas Weingärtner (CDU). „Andere Kommunen können neidisch auf Stemwede schauen“, meinte Weingärtner, der hofft, dass der Plan „in den nächsten Jahre mit Leben gefüllt wird“.

Ein weiterer Aspekt ist der künftige Standort der Rettungswache. „In zwei Wochen werde ich mit dem Kreis sprechen, um eine Kooperation in baulicher Sache anzustreben“, informierte Abruszat. Denn in einem neuen Feuerwehrgerätehaus an der L770/Leverner Straße könnte auch die Rettungswache untergebracht werden, geht aus dem Plan hervor. - abo

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