Vergleich mit freier Wirtschaft

Rat prüft Effizienz des Bauhofes

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Mediengruppe Kreiszeitung

Stemwede - FDP und FWG möchten die Kosteneffizienz des Stemweder Bauhofs überprüft wissen. Die FDP-Fraktion beruft sich in ihrem Antrag auf einen Bericht der Gemeindeprüfungsanstalt von 2014, wonach der Erfüllungsgrad „optimierter Bauhof“ zeige mit einem Ergebnis von 67 Prozent noch Möglichkeiten der Optimierung zeigt.

Sie möchte die Leistungspreise des Bauhofs mit dem freien Markt vergleichen, um dessen Wirtschaftlichkeit zu dokumentieren und über seine weitere strategische Entwicklung entscheiden zu können. Fraktionschef Wolfgang Fricke erhofft sich außerdem Möglichkeiten der interkommunalen Zusammenarbeit.

Ins gleiche Horn stößt die FWG. Bei den Beratungen in den verschiedensten Gremien sei den Ratsmitgliedern immer wieder gesagt worden, die Kosten des Bauhofs seien immer günstiger als die freie Wirtschaft. Das möchten die Freien Wähler nun anhand konkreter Zahlen belegt haben.

Die CDU unterstützt den Wunsch der beiden Fraktionen nach mehr Transparenz, hat aber Bauchschmerzen bei der Beauftragung eines externen Gutachters. Man solle erstmal sehen, ob die Verwaltung selbst eine Kosten-Leistungsrechnung aufstellen könne, so Fraktionschef Andreas Weingärtner.

„Wir sind dieses Mal auf einer Linie mit der CDU“, sagte Sozialdemokrat Jürgen Gläscher und schob ein humorvolles „leider“ hinterher. „Aber das macht doch nichts“, entgegnete Weingärtner. „Die Grünen können die Position von SPD und CDU ohne ein Wort des Bedauerns mittragen“, schloss Hermann Gesenhues den kleinen Schlagabtausch. Einstimmig beauftragte der Rat die Verwaltung, zunächst einen Vorschlag zur kostengünstigen Umsetzung einer Kosten-Leistungsrechnung vorzulegen.

mer

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