Verein will sein Jubiläum am 20. August feiern / Alte Fotos, Dias und Negative gesucht / Nils Klamor ist neuer zweiter Schießwart

Heideböcke planen Festschrift zum 50-jährigen Bestehen

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Nach einer langen Versammlung präsentieren sich Gewählte und Geehrte: (v.l.) Heiko Becker, Olaf Meuser, Daniel Spreen, Rüdiger Vogt, Andreas Martens und Nils Klamor.

Oppenwehe - Die Lustigen Heideböcke aus Oppenwehe, der 1966 gegründete Verein aus dem Mühlen- und Spargeldorf, hielten nun in ihrem 50. Jubiläumsjahr im Vereinslokal Moorhof Huck Jahresrückblick. Mit 44 Mitgliedern des 69 Mitglieder zählenden Vereins hieß der Vorsitzende Andreas Martens dabei eine stolze Teilnehmerzahl willkommen, darunter den Ehrenvorsitzenden Wilfried Waering. Martens ließ das Jahr Revue passieren und zählte zahlreiche Aktivitäten auf. Keine der dorfgemeinschaftlichen Veranstaltungen wurde versäumt.

Ein Höhepunkt der Versammlung war die Ehrung eines langjährigen Mitglieds. Rüdiger Vogt ist seit mehr als 25 Jahren nicht nur ein treues Mitglied, sondern auch ein großer Verfechter der Vereinsphilosophie und ein Aktivposten. Dafür erhielt er nun die Silberne Vereinsnadel.

Einen besonderen Dank richtete Martens zudem an die Oppenweher Bevölkerung, die sich wieder mit großzügigen Spenden bei der Tannenbaumaktion eingebracht hatte. Selbst nach der Aktion im Januar gingen die Spenden bei den Vorstandsmitgliedern ein. Diese Möglichkeit der Spendenübergabe ist ausdrücklich gewünscht, da die Heideböcke die Spende nicht immer vor Ort entgegennehmen konnten. Im März soll der Erlös der Werkstatt Mehnenfeld in Niedermehnen überbracht werden. Schon in der Versammlung gab Martens bekannt, dass es wohl zu einer neuen Rekordsumme kommen wird.

Das vereinsinterne Osterfeuer, das sich einer ausgezeichneten Teilnahme erfreut, wurde von Martens als ein Highlight des Jahres bezeichnet. Ein besonderer Dank galt hier der Familie Biebusch für die Zurverfügungstellung der Räumlichkeiten und des Brennplatzes. In diesem Jahr hoffen die Heideböcke nach der Aufgabe des Hofes durch Familie Biebusch auf eine ebenso gute Zusammenarbeit mit dem neuen Besitzer und Verwalter.

Über wieder gute und akzeptable Plätze berichtete Wilfried Spreen aus der Abteilung des Schießsportes. Stellvertretend für die verhinderten Sportwarte des Vereins blickte Volker Wittkötter auf eine gute Teilnahme an den Aktivitäten zurück. Dabei zählte in erster Linie die Teilnahme.

Die Knobel- und Boßelwarte Jan Döhnert und Sebastian Waering berichteten in einer teilweise illustren Wortwahl über eine größtenteils gute Teilnehmerzahl bei den Veranstaltungen in ihren Zuständigkeitsbereichen, wobei das Boßeln witterungsbedingt ausfallen musste.

Aus der Altersabteilung verlas Olaf Meuser den Bericht für den verhinderten „Altbockpräsidenten“ Jürgen Pegow. In diesem Jahr soll es wieder eine Fahrt zum Bierbrunnenfest nach Lübbecke geben.

Bevor die Heideböcke zu den Wahlen kamen, gab es noch Infos zum Jubiläum. Ein Ausschuss kümmert sich derzeit um das Organisatorische. Am 20. August soll die Feier, zu der alle Vereine und auch zahlreiche Personen des öffentlichen Lebens eingeladen werden, stattfinden. Eine Festschrift mit chronikartigem Charakter soll ebenfalls zum Jubiläum erscheinen. Wer noch Material als Leihgabe (Fotos, Dias, Negative oder Ähnliches) zur Verfügung stellen kann, soll sich mit dem Vorstand in Verbindung setzen.

Fast zügig gingen schließlich die allgemeinen Wahlen über die Bühne, bis auf die Kassenprüferwahl. Unter der Wahlleitung des Vorsitzenden wurde Heiko Becker als Schriftführer wiedergewählt. Ebenfalls bestätigt wurde Martin Biljes als zweiter Kassierer. Frank Heitmann legte sein Amt als zweiter Schießwart nieder. Sein Nachfolger ist Nils Klamor. Erst nach einer persönlichen Vorstellung und in geheimer Wahl mit Ausgabe von Stimmzetteln, setzte sich Volker Wittkötter knapp gegen einen weiteren Mitbewerber als neuer Kassenprüfer durch. Er löst Carsten Spreen ab. Das Amt des Internetbeauftragten wurde nach dem Rückzug von Günter Hübner aus Altersgründen mit Sören Pinke neu besetzt.

Mit dem markanten Satz: „Wir sind ein Verein, der funktioniert“, schloss Andreas Martens seine Ausführungen und beendete nach über vier Stunden die Jahreshauptversammlung.

bo

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