Umfangreiches Angebot lässt keine Wünsche offen: Tanzen, Feiern und Chillen

Letzte Handgriffe für Party in der Natur

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Abseits der wummernden Beats auf der Tanzfläche finden Festivalbesucher in der Healing-Area Entspannung und die Möglichkeit zu einer spirituellen Reise.

Wehdem - Von Anika Bokelmann. Für das bunte Treiben in der Natur, das die Besucher am Wochenende am Hang des Stemweder Bergs in Wehdem erwartet, herrscht hohe Betriebsamkeit. Das Waldfrieden-Gelände soll sich bis zum Start des 19. Wonderland-Festivals in eine Partyzone der besonderen Art verwandeln. Dort wird bis Sonntagabend kräftig gefeiert.

Nach der Eröffnung durch den Spielmannszug Wehdem morgen Nachmittag werden DJs aus dem gesamten Bundesgebiet und darüber hinaus Trance-Musik spielen. Die weiteste Anreise hat DJ Yuya aus Japan.

Tanzbare elektronische Musik rund um die Uhr versprechen André Münnich und Sebastian Tellke vom Waldfrieden – und das auf zwei Areas sowie ab 22 Uhr auch im Club auf dem Gelände. Auf dem Mainfloor werden die mehr als 5000 erwarteten Besucher mittels eines neuen Soundkonzepts auf ihre Kosten kommen. Das wurde auch eingeführt, „um die Bewohner von Wehdem und Westrup zu schonen“, erklärt Tellke.

Überhaupt hat sich das Team wieder viele Gedanken gemacht, um allen Wünschen gerecht zu werden. Denn wer einmal eine Auszeit vom Feiern und Tanzen braucht, findet in der Healing-Area am Löschteich an der Bergstraße Ruhe. Abseits der Bässe bietet dort ein Schamane spirituelle Sitzungen an. Ferner gibt es Yoga-Angebote und eine Schwitzhütte sowie das beliebte Chill-Out-Zelt mit Hängematten. Nahezu luxuriös dürften für die Feierfreudigen warme Duschen und sanitäre Anlagen anmuten, die das Waldfrieden-Team ebenso zur Verfügung stellt wie Schließfächer und die Hilfe der „Bootschaft“ als Fundbüro.

Auf dem Weg vom Mainfloor zum Campingbereich, der heute um 16 Uhr öffnet, werden bis zum Auftakt noch diverse Zelte aufgebaut, in denen die Besucher neben Deko, Kleidung und Schmuck auch ein breites Spektrum an Essen finden werden. „Die letzten Arbeiten werden noch gemacht, während die ersten Gäste schon feiern“, sagt Sebastian Tellke mit Blick auf seine To-Do-Liste und den Zeitplan. Doch davon werde niemand etwas mitbekommen, denn die Party könne bereits starten, während Techniker und Ehrenamtliche letzte Hand anlegen.

Auch für Gäste, die jedes Jahr den Weg zum Wonderland finden – entweder in Eigenanreise oder per Bus-Shuttle von den Bahnhöfen aus Lemförde und Rahden – wird es Neues zu entdecken geben. So verweist Tellke stolz auf die Sunshine-Bar. An der Theke in unmittelbarer Nähe zur Haupttanzfläche „gibt es Getränke bis zum ersten Sonnenstrahl“. Auf der anderen Seite hat sich zudem die Tanz-Bar vergrößert und wurde zentraler ins Geschehen geholt.

Für die farbenfrohe Deko, die zum Wonderland dazugehört wie die Beats, die sofort in Blut und Bein fahren, sorgt ein Team aus Belgien. „So kommen neue Ideen und Konzepte dazu“, erklärt Münnich. Auf den illuminierten Waldrand und die großen Blüten muss aber nicht verzichtet werden, beruhigen die Verantwortlichen Verfechter von Traditionen der audiovisuellen Veranstaltung.

Auch Kurzentschlossene haben laut Münnich noch die Möglichkeit, das Festival zu erleben. „Wir haben Platz für bis zu 8000 Leute. Und noch Tagestickets“, lädt er zum Wonderland nach Wehdem ein.

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