Typisierungsaktion während Jubiläumsblutspende im Leverner Gemeindehaus / 89 Personen lassen Blut

Uli Hagemeier fühlt sich mit Stemwede verbunden

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Dem Team des Stemweder DRK-Ortsvereins fühlt sich Uli Hagemeier (r.) verbunden. So tauschte er bei seiner 150. Blutspende Erinnerungen mit Reinhold Gralla, Blutspendebeauftragter, und Kurt Bergatt, DRK-Ortsverein-Vorsitzender, aus.

Levern - Potentielle Lebensretter kamen am Donnerstag ins Gemeindehaus nach Levern. Der Ortsverein des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) verzeichnete 89 Blutspender, darunter drei Erstspender sowie die 67777. Spende seit der Geburtsstunde der Aktion.

Antonius Dönnebrink nahm zehn neue Stammzellenspender in die Datei der Stefan-Morsch-Stiftung auf. Denn das DRK hatte nicht nur zur Jubiläumsblutspende nach Levern geladen, sondern bot parallel dazu eine Typisierungsaktion an.

Uli Hagemeier wurde im gleichen Jahr geboren, in dem der Stemweder DRK-Ortsverein seinen ersten Spendentermin angeboten hatte. Nun leistete der 60-Jährige seine 150. Spende. „Ich habe mit 18 Jahren bei der Bundeswehr damit angefangen“, erinnerte sich Hagemeier. Damals habe man zwei Mal im Jahr spenden dürfen, heute nimmt er vier Termine wahr. „Heute habe ich mir extra frei genommen“, betonte der Berufskraftfahrer.

In den 80er-Jahren kam er nach Stemwede und ist dem DRK-Blutspendeteam nach wie vor treu – auch wenn Hagemeier heute in Quernheim wohnt. „Das Team ist so nett und ich fühle mich wohl“, so der Spender, der eigenen Angaben zufolge noch keine Transfusion benötigt hat.

Hagemeier bedauerte, dass immer weniger junge Leute zur Blutspende gehen. „Die älteren können irgendwann nicht mehr spenden, aber die Konserven sind so wichtig“, unterstrich Hagemeier. Er wolle so lange wie möglich zu den Terminen des Stemweder DRK gehen. „So habe ich auch eine Kontrolle über meine Gesundheit.“

Ebenfalls zum wiederholten Mal waren folgende Spender gekommen: Susan Guennoc (zehntes Mal), Kerstin Themann-Hayn (50. Mal) und Heinrich Nunnenkamp (125. Mal).

Mit viel Engagement sprach Antonius Dönnebrink vom DRK-Ortsverein Borken am Donnerstag fast alle Blutspender an, um die Stammzellenspender-Datei, die in Ulm geführt wird, aufzufüllen. „Die Anfragen kommen aus der ganzen Welt, wenn die Werte übereinstimmen“, berichtete Dönnebrink. Typisierungen sind zwischen dem 18. und 40. Lebensjahr möglich, auf die Daten wird bis zum Alter von 60 Jahren zugegriffen, wobei junge Spender bevorzugt werden.

Die nächste Blutspende ist am Donnerstag, 17. Dezember, in der Grundschule in Oppenwehe.

abo

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