Zehntes Rennen startet Sonntagmittag in Oppenwehe

Trecker wirbeln Staub auf

Das Organisationsteam hat in den Tagen vor dem Rasentreckerrennen mit den Vorbereitungen alle Hände voll zu tun und testet die Strecke auch schon mal mit den eigenen Boliden.  - Foto: Russ

Oppenwehe - Die Strohballen liegen in Position, die Banner sind angebracht, und die Strecke ist präpariert – es ist angerichtet für das zehnte Rasentreckerrennen in Oppenwehe, das Sonntag auf der Wiese neben dem Gasthaus Huck wohl wieder im wahrsten Sinne des Wortes reichlich Staub aufwirbeln wird. Eigentlich ist es derzeit viel zu trocken für ein Rennen. Darum rücken die Organisatoren um Pressesprecher Axel Jakobmeyer seit Tagen regelmäßig mit Traktor und Güllefass an und wässern die Strecke, damit die Zuschauer am Sonntag nicht in Staubwolken ersticken.

Was jetzt an Feuchtigkeit fehlt, das hatte es im Sommer zu viel gegeben. Nach heftigen Regenfällen glich die Wiese einer Seenlandschaft, das für Anfang Juli geplante Rennen musste abgesagt werden und wird nun nachgeholt. Jakobmeyer rechnet für Sonntag mit 40 bis 50 Startern, die in den drei Leistungsklassen 13 PS, Standard und offen um den Pokal und – wie es sich für Rennsport gehört – eine Flasche „Schampus“ fahren. Neben Piloten aus ganz Deutschland sind auch fünf Lokalmatadore dabei. Beste Chancen hat wohl Andreas Randermann, der bereits einige Jahre Rennerfahrung hat und auf seinem blauen Flitzer in der offenen Klasse immer vorne dabei ist.

Jeder Fahrer muss auf der 650 Meter langen Strecke insgesamt zwölf Runden absolvieren. Es sei gar nicht so einfach, diese Distanz durchzuhalten, sagt Jakobmeyer. Auf der Geraden schnell fahren könne jeder, gewinnen könne nur, wer am schnellsten durch die Kurven komme. Hier die Grenzen auszutesten und zu sehen, wie weit man gehen kann, bevor der Rasentrecker umkippt, darin sieht der Oppenweher den größten Reiz.

Nach einem freien Training werden ab 12 Uhr sechs Rennläufe gefahren. In den Pausen hat der etwa 20-köpfige Organisationsteam alle Hände voll zu tun, denn die Strecke muss regelmäßig mit Tracktor, Schneepflug und Walze neu präpariert werden. „Sonst hält der Boden das nicht durch“, so Jakobmeyer.

Manch einem Zuschauer mag ein Rasentreckerrennen als halsbrecherisches Unterfangen erscheinen, Sicherheit steht bei den Organisatoren aber ganz oben an. Darum erfolgt vor dem Rennen eine sehr penible technische Abnahme der Fahrzeuge. Ein funktionierendes Notausseil, das den Motor sofort stoppt, wenn der Fahrer von seiner Maschine stürzt, ist ebenso Pflicht wie funktionierende Bremsen. „Ohne ordentliche Bremse fährt hier keiner“, stellt Jakobmeyer klar. Schließlich geht es nicht nur um die Sicherheit der Fahrer, sondern auch der Zuschauer, auf die neben dem Rennspektakel natürlich auch Stärkungen in fester und flüssiger Form warten. J mer

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