Oppenweher Rasentreckerrennen begeistert trotz Regenschauer Zuschauer

Tollkühne Fahrer rasen in frisierten Kisten übern Acker

Die Rasenmähertrecker-Fans waren auf der Rennpiste und auch drumherum unter ihresgleichen.

Oppenwehe - Was sie verbindet, ist die Liebe zu Rasenmähertreckern und die leidenschaftliche Bastelei an diesen Boliden, um sie getunt ins Rennen zu schicken. Am Wochenende trafen sich auf der Rennpiste am Oppenweher Moorhof tollkühne Fahrer mit ihren Renn-Teams und den frisierten Kisten. Sieben in der 13-PS-Klasse, 23 in der offenen Klasse.

Zum zehnten Mal fand dieses spektakuläre Rennen im Spargeldorf statt. Begonnen hatten die Organisatoren mit einer Rennpiste auf dem Bünselmarkt, seit fünf Jahren ist das weitläufige Gelände am Moorhof Austragungsort. „Rund eine Woche vorher beginnen wir mit dem Herrichten der Strecke“, erklärt Axel Jakobmeyer vom Organisationsteam. Gut vier Tage lang habe die Strecke dieses Mal gewässert werden müssen, damit es nicht so staube.

In der Rennpause wurde geschraubt, um in der nächsten Runde noch zügiger ins Ziel zu gelangen.

„Höllengärtner“ oder „Schwarzfahrer“ haben die Teams ihre Trecker liebevoll und mit einem Augenzwinkern abenteuerlich getauft und zu getunten Rennmaschinen umgebaut. „Unter der Haube röhren bis zu 60 PS“, weiß Jakobmeyer. Geschwindigkeiten von 80 bis 100 Stundenkilometern seien keine Seltenheit, aber auf der 630 Meter langen Oppenweher Piste führen sie meistens moderate 60 Stundenkilometer. Viele Bastelstunden stecken in den aufgemotzten Boliden, und so ganz preiswert ist das Hobby auch nicht. 2 500 Euro steckten sicher in einem 13-PS-Trecker, bei den Modellen der offenen Klasse seien ab 5 000 Euro nach oben keine Grenzen gesetzt, erklärt Jakobmeyer.

Bei der Abnahme der Rasentrecker gelten strenge Regeln. „Sie dürfen eine Breite von einem Meter nicht überschreiten, die Sitzhöhe muss mindestens 50 Zentimeter sein, die Bremsen müssen funtionieren, und alle Trecker müssen mit dem ‚Not-Aus‘ ausgestattet sein“, erklärt Rennleiter Rainer Henke. Dem Alter der Fahrer sind nach oben keine Grenzen gesetzt. Mit Erlaubnis der Eltern dürften Jugendliche ab 14 Jahren mitfahren. „So lange der Rücken es mitmacht“, sagt Henke, könne man fahren. In Oppenwehe sei der älteste Starter 60 Jahre alt.

Rasentreckerrennen in Oppenwehe

Miterlebt haben das Rasentreckerrennen viele Zuschauer, die sich auch von zwischenzeitlichen Regengüssen nicht davon abhalten ließen, die Rennpiste zu säumen, um sich auch die Schlammschlacht der röhrenden Maschinen nicht entgehen zu lassen.

hm

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