TC Destel weiht Neubau mit Sanitäranlagen und Umkleide ein

Tennisspieler investieren mehr als 1.100 Arbeitsstunden

Die Mitglieder des Tennisclubs TC Destel und Sponsoren sind stolz auf den just fertiggestellten Neubau mit sanitären Anlagen und Umkleidemöglichkeiten.  - Fotos: Mühlke

Destel - „Hereinspaziert – unser neues Domizil ist fertig!“ So lautete das Motto beim Tennisclub Destel am Sonnabendnachmittag. Der Verein hat kürzlich einen Neubau mit Sanitäranlagen und Umkleideräumen fertig gestellt – als perfekte Ergänzung zum bereits bestehenden Clubhaus mit Aufenthaltsraum und angrenzender kleiner Küche.

Verbunden sind beide Häuser mit einer großzügig angelegten überdachten Terrasse, die bestückt mit gemütlichen Sitzmöglichkeiten freien Blick auf die Tennisplätze gewährt. Sie füllte sich im Laufe des Nachmittages zusehends. Sowohl Mitglieder als auch Sponsoren und Gönner ließen sich Kaffee und Kuchen schmecken und nahmen insbesondere die neuen sanitären Anlagen in Augenschein.

Gut ausgestattet ist der Umkleidebereich der Frauen: Ein beleuchteter Spiegel und Fön sind sehr einladend, meint Marlies Kröger.

Es seien noch einige wenige Feinarbeiten zu erledigen, erklärte Vorsitzender Bernd Wankelmann. Es fehlten im Gebäude noch ein paar Leisten, dann sei alles fertig. Die Terrasse solle noch mit einem Fenster und einer Tür zum Parkplatz hin ausgestattet werden.

Der Club habe sämtliche Arbeiten in Eigenregie geleistet. Weit mehr als 1.100 Stunden Arbeitszeit hätten die Helfer investiert. „Alle haben mit angepackt, von den Jugendlichen bis hin zu Senioren im Verein“, ist Wankelmann stolz auf das Engagement des 66 Mitglieder zählenden Tennisclubs.

Rund 50.000 Euro habe der zwölf mal vier Meter große Bau mit den jeweils drei Duschen und einer Toilette für Frauen und Männer gekostet. Die Gemeinde hatte die Maßnahme mit 15.200 Euro gemäß der Förderrichtlinien bezuschusst. „Alles andere haben Sponsoren und der Verein bezahlt“, so Wankelmann. Seit Mai könnten die Sanitäranlagen genutzt werden, die Bauzeit bezifferte der Vorsitzende mitsamt Planungsphase auf zwei Jahre.

Die neuen Duschen können sich sehen lassen, findet Vereinsvorsitzender Bernd Wankelman.

Seit 2013 konnten die Sanitäranlagen im Gebäude der inzwischen komplett maroden Tennishalle nicht mehr genutzt werden. Zwar hatte der Vermieter laut Wankelmann immer wieder versprochen zu renovieren, aber es sei nichts passiert.

Weil der Verein für die Tennisplätze und das umliegende Gelände einen Mietvertrag über 20 Jahre hat, beschloss er den Bau eigener sanitärer Anlagen. „Wir hatten nur die Möglichkeit, den Verein aufzulösen oder zu investieren“, so der Vorsitzende. Man habe sich für Investition entschieden. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Seit Fertigstellung wird der Platz jeden Abend genutzt. Vom 4. bis 13. August richtet der Desteler Club den Stemweder-Berg-Pokal aus, vom 1. bis 11. September finden die Vereinsmeisterschaften statt.

Neben dem Sport wird beim Desteler Tennisclub auch die Geselligkeit großgeschrieben. Grillen, Wandern, Fahrradtouren und Vereinsfahrten stehen in regelmäßigen Abständen auf dem Plan.

Für alle, die in den weißen Sport hineinschnuppern wollen, besteht den ganzen Juli hindurch die Möglichkeit, freitags von 18 bis 19 Uhr den Filzball über das Netz zu schmettern. „Jeder ist herzlich willkommen“, macht Wankelmann Lust aufs Tennisspielen.

hm

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