291 Teilnehmer geben bei Dorfolympiade ihr Bestes / Bulzendorf gewinnt

Wäscheklammern-Limbo im Stretchhöschen

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Gar nicht so einfach, zu zweit in nur einer Hose durch den Parcours zu laufen.

Oppenwehe - Wer glaubt, herkömmliche Sporthosen seien ausschließlich für zwei Beine gemacht, der irrt gewaltig. Dass auch vier Beine hineinpassen, bewiesen die Teilnehmer der 24. Oppenweher Dorfolympiade, die am Pfingstsonntag auf dem Oppenweher Sportgelände ausgetragen wurde. Dort steckten die Verantwortlichen nämlich gleich zwei jugendliche Teilnehmer in eine XXXL-Hose.

Diese Hosen-Rallye war nur eine der unterschiedlichsten Disziplinen, die bewältigt werden mussten. Für die 291 Teilnehmer aus allen Oppenweher Ortsteilen ging es einen Nachmittag lang um Spitzenzeiten und Höchstpunktzahlen. Angespornt von unzähligen Zuschauern galt es, beispielsweise beim „Flaschenfüßeln“ leere Flaschen mit den Füßen weiterzureichen und am Ende einer sieben Spieler zählenden Schlange wieder in eine Kiste zu bugsieren. Obwohl sich die Aufgabe recht einfach anhörte, hatte manches Team Mühe, die Flaschen ordnungsgemäß abzustellen.

Noch weitaus mehr Geschick war beim Spiel „Fliegende Seilbahn“ gefragt. Es galt, einen Tennisball mit einer Hand über ein zweispuriges, fünf Meter langes Seil zu führen und in einen Eimer zu befördern. Während das Organisationsteam mit Ingo Bockhorn, Uwe Brockschmidt, Dajane Evers und Linda Sreen bei diesem Spiel auf höchste Konzentration der Teilnehmer setzten, ging es beim Seniorenspiel „Casino Royale“ eher um den glücklichen Zufall beim Würfeln.

Zum Ende des spaßigen Wettbewerbs beim „“ zogen die Mitspieler eine Strumpfhose über den Kopf, in deren Beine sich jeweils ein Tennisball befand. Damit sollten Flaschen umgeworfen werden. Zudem zwischen die Zähne Wäscheklammern geklemmt, gaben die Teilnehmer ein recht ulkiges Bild ab, das manch einen Zuschauer laut losprusten ließ.

Trotz amüsanten Spiels, hatten die Schiedsrichter Werner Greger, Dominic Greger, Pascal Greger, Sandro Nagel, Klaus Schomaeker, Wilfried Waering und Harald Wittkötter ein wachsames Auge auf das Geschehen, ahndeten jeden Fehler, stoppten Zeiten und addierten die Punkte.

Spiel und Spaß für Jung und Alt – das ist das Erfolgsrezept, das die Oppenweher Dorfolympiade ausmacht. Neun Ortsteile hatten einmal mehr ihr Bestes gegeben. Am Ende hatten die Bulzendorfer, wie bereits im Vorjahr, die Nase vorn. Beim Ortsteilspiel „Stangentanz“ siegte der Ortsteil Dorf. Das Spiel war nicht Teil der Gesamtwertung, der Sieger erhielt einen 50-Euro-Gutschein von der Oppenweher Fleischerei Schimmeck .

Eingangs war Oppenwehes Nachwuchs bei Spielen wie „Becher stapeln“, „Achterbahn“ oder „Blinde Kuh“ an den Start gegangen. Edeltraud Greger und Edeltraud Pinke sowie 20 weitere Helfer sorgten für einen reibungslosen Ablauf. Sieger wurden die Mädchen aus Bockhorn, Hasenheide und Nagelsiedlung.

Vor der abendlichen Siegerehrung zeigten die Tanzgruppen des FCO unter der Leitung von Mareike Kempf ihr Können. Im Anschluss sorgte Michael Fortmann vom Musik-Team für einen stimmungsvollen Ausklang des Pfingstsportfestes.

hm

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