Big Band des Söderblom-Gymnasiums spielt auf Einladung der Bürgerstiftung im HAI

Swingend den Mai begrüßt

In der Pause reichten Helga Steckel (links) und ihre Vorstandskollegen delikates Fingerfood, das reißenden Absatz fand.

Haldem - Richtig üppigen Bläsersound zauberte die Big Band des Söderblom-Gymnasiums in das Haldemer Gemeindezentrum HAI. Auf Einladung der Bürgerstiftung Haldem-Arrenkamp empfingen die jungen Musiker den Wonnemonat unter dem Motto „Swingend in den Mai“.

Dass das Espelkamper Gymnasium ein tolles Orchester vorweisen kann, stellten die Bläser mit Unterstützung eines Schlagzeugers und zwei Keyboardern eindrucksvoll unter Beweis. Seit mehr als 30 Jahren besteht die Big Band, gegründet von Christoph Heuer, der nach wie vor den Takt vorgibt. Dem Publikum bot sie einen ansprechenden und unterhaltsamen Spätnachmittag und einen guten Einstieg in den Maifeiertag. Mit Evergreens des Swing, rockigen Klassikern, bekannten Filmmelodien und Balladen brachte die Big Band Musik vom Feinsten auf die Bühne.

Vorstandsvorsitzende Helga Steckel freute sich, dass so viele Gäste dem erfrischenden Frühlingskonzert einen Besuch abstatteten und lud für die Pause zu einem herzhaften Imbiss bei gut gekühlten Getränken ein.

Den musikalischen Auftakt machte „Back in the day“. Diesem flotten Einstieg folgten Titel wie „Y.M.C.A.“, „Five Foot two eyes of blue“, das „James Bond Theme“ sowie „Minnie, the moocher“, die entspannte Melodie aus dem Film „Blues Brothers“.

Breit gefächert war das Repertoire, das jedes Jahr aufs Neue nach den Sommerferien einstudiert wird und für die einzelnen Musiker genug Raum bietet, in kleinen Soli zu zeigen, welch großartige Musiker in ihnen stecken. „Ab Frühling geben wir dann etliche Konzerte mit unserer Big Band“, berichtete Heuer. Ab der neunten Klasse kämen die Schüler zum Orchester. „Gut 20 Musiker sind stets dabei“, so Heuer, zu Hochzeiten seien es aber schon mehr als 50 gewesen. „Wir weisen keinen ab. Jeder, der Spaß am Musizieren in der Big Band hat, darf natürlich mitmachen.“ Derzeit sei er glücklich, gleich vier Posaunen für fetten Big-Band-Klang dabei zu haben, sagte er. Die Besetzung ändere sich logischerweise von Schuljahr zu Schuljahr. Mit lockerer Swingatmosphäre und „Topsy“ schickten er und das Orchester die Besucher in die Pause.

Lebhaft und abwechslungsreich gestaltete sich auch der zweite Teil des Konzertes. Dabei war es egal, welchem Musikgenre sich die Big Band widmete. Egal, ob ein rockiges „25 or 6 to 4“, ein poppiges „Livin on a prayer“ oder der Evergreen „Puttin´ on the ritz“, etwa 70 Publikumsfüße wippten stets im Takt. J hm

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