Stemweder-Berg-Schule schließt Kooperation mit dem TuS Stemwede / Start mit drei Kursen nach den Sommerferien

Vom Vertrag profitieren beide Seiten

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Andreas Hoppe (Förderverein, v.l.), Jörg Siekermann (TuS), Silke Bußmann-Becker (Förderverein), Schulleiterin Heike Hachmann, Hartmut Gräber (TuS) sowie Schulamtsleiter Jörg Bartel und Bürgermeister Gerd Rybak freuen sich über die Kooperation zwischen der Stemweder-Berg-Schule und dem Sportverein.

Wehdem - Das Leitbild der Stemweder-Berg-Schule besteht aus mehreren Bausteinen, darunter die Leistungsforderung und die Gesundheitsförderung. Mit dem TuS Stemwede hat die Sekundarschule jetzt einen Kooperationspartner gefunden, der beide Bereiche mitgestaltet. Am Mittwoch kam Schuldirektorin Heike Hachmann mit Vertretern der Gemeinde, des TuS und des Fördervereins der Schule zusammen, um den Vertrag zu unterzeichnen.

Die ersten Gespräche seien im April geführt worden, nachdem Schulpflegschaftsvorsitzender Holger Heidmeyer einen Impuls gesetzt hatte, erinnerte Hachmann. Beim TuS sei man sofort auf Interesse gestoßen.

Als „Knackpunkt“ bezeichnete die Sekundarschulleiterin das Thema Übungsleiter. Da es sich um Nachmittagsangebote im Rahmen der Ganztagsschule handelt, sei es schwierig, Leute zu finden. Umso erfreulicher die Nachricht, dass nach den Sommerferien für die fünften und sechsten Klassen drei Angebote zur Auswahl stehen: Tischtennistraining mit dem Haldemer Jugendtrainer Günter Schneider sowie jeweils ein Kursus für Jungen und Mädchen von Susan Metzler in mentaler und körperlicher Gesundheit. „Wir arbeiten noch an einem Fußballtraining“, berichtete Jörg Siekermann vom TuS Stemwede.

Dass die Kurse bereits auf gute Resonanz bei den Schülern gestoßen seien, wusste Heike Hachmann. Für die Zukunft kann sie sich daher eine Ausweitung auf die Bereiche Entspannung und gesunde Ernährung vorstellen. „Wir müssen uns da nach den Bedürfnissen der Schüler richten“, so Hachmann.

Siekermann hofft, durch das Angebot auch für den TuS neue Aspekte aufgreifen zu können – Übungsleiter für den Sportverein zu gewinnen sowie neue Mitglieder zu finden. Von einer Win-Win-Situation sprach auch Stemwedes Bürgermeister Gerd Rybak, der davon ausgeht, dass durch die neue Kooperation auch die Schule gestärkt werde.

Der Förderverein tritt in der Vereinbarung als Träger auf und stellt das nötige Budget zur Verfügung. Die Gelder kommen vom Landesprogramm „Geld oder Stelle“, das Personalmaßnahmen im Sinne der Angebote im Ganztagsbereich unterstützt.

Doch mit dem Kooperationsvertrag soll die Zusammenarbeit erst beginnen. Jochen Brennecke sagte als stellvertretender Schulleiter der Stemweder-Berg-Schule, dass „wir am Ball bleiben müssen“. Mit Blick auf die von der Schule ausgebildeten Teamleiter, die in 40 Doppelstunden ihren C-Schein im Fußball machen können, regte er eine stärkere Bindung zum TuS an. Bei ersten Trainingseinheiten könnten die Jugendlichen ihre Fähigkeiten ausbauen. „Gerade in den jüngeren Klassen sind viele Talente“, unterstrich Brennecke abschließend.

abo

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