„Stemwede öffnet sich“ lockt in Geschäfte und Gewerbebetriebe

Einblick in heimische Kunst, Industrie und Erholung

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Bürgermeister Gerd Rybak versucht sich im Perlendrehen bei Jacqueline Wehrmann.

Stemwede - Von Heidrun Mühlke. Schon von weither sichtbar, signalisierten blau-gelbe Luftballons: Da ist was los! Am Sonntag hatten zahlreiche heimische Firmen bei „Stemwede öffnet sich“ ihre Pforten für Interessierte geöffnet, gaben einen Einblick in ihr Leistungs- und Angebotsspektrum, warben mit Prozenten und luden zu einem zwanglosen Bummel ein.

Stemweder Geschäfte und Handwerksbetriebe zeigten, was sie zu bieten haben. Von der Kofferproduktion über Erdbeerkuchen im Glas oder feiner Perlenmanufaktur bis hin zum erholsamen Yoga-Schnupperkursus informierten sich die Besucher über die regionale Wirtschaft – und ließen sich nebenbei verwöhnen.

In Haldem bot sich den interessierten Gästen der Flächengemeinde ein zentraler Anlaufpunkt in der Ortsmitte. Dort präsentierten sich mehrere Geschäfte und Dienstleister. Abgerundet mit einem Kuchenbüfett, Bier- und Grillstand sowie Saxophonklängen von Willi Hartmann ließ es sich in Haldem gut verweilen.

Auch bei der zweiten zentral angelegten Aktionsstätte in Wehdem machten viele Halt. Dort erwartete die Besucher Live-Musik von Mario Brinkmeier und seiner Tochter Michelle, die Country-Melodien ins Mikrofon schmetterten. Als Bühne diente ihnen dabei eine umfunktionierte Auto-Waschanlage.

Die Geschäfte in Dielingen, Drohne, Levern und Oppenwehe beteiligten sich ebenfalls an der Aktion, damit sich die Bürger einmal ein Bild ihrer Arbeit direkt vor Ort machen konnten. Dort warben die Unternehmen mit Aktionen und Rabatten. Darüber hinaus hatten sich einige Beteiligte ein Gewinnspiel mit tollen Preisen ausgedacht.

Die Kofferproduktionsfirma „KKC-Cases“ in Levern hatte ebenfalls ihre Produktionshallen geöffnet und ermöglichte somit interessante Einblicke in das Unternehmen. Manufaktur im kleinen Rahmen zeigte Jacqueline Wehrmann in ihrer „Nische 9“ in Arrenkamp. Sie formte am Gasbrenner kleine farbenfrohe Glasperlen – und wer wollte, durfte selber einmal mit dem zerbrechlichen Material hantieren. Ein Rundgang durch die vielfältige Ausstellung bot sich aber ebenso an: Neben Glaskunst stellte Wehrmann nämlich antikes Sammelgeschirr, Handgesticktes, Geschenkartikel und mehr aus.

„Stemwede öffnet sich“

Einmal ganz zwanglos in den Geschäften stöbern und sich über das Angebot informieren – das ist das bewährte Konzept, das „Stemwede öffnet sich“ ausmacht. Zufrieden zeigte sich damit erneut der Vorstand des Stemweder Gewerbevereins um dessen Vorsitzenden Adolf Ey, der ebenso wie Bürgermeister Gerd Rybak am Sonntagnachmittag allerorts Station machte. Ey registrierte dabei auch etliche Kunden aus den Nachbargemeinden wie Rahden und dem niedersächsischen Lemförde oder Bohmte.

Die Tour durch Stemwede erfreute sich großer Beliebtheit: Kunden und Sonntagsausflügler hatten ihre Besuche teilweise strukturiert geplant. So fuhr eine vierköpfige Radfahrertruppe aus Levern auf ihrer Strecke alle offenen Geschäfte an. „Am besten ist es in Dörfern wie Haldem oder Wehdem, wo sich mehrere Firmen an einem Ort zusammengefunden haben“, lautete ihre Meinung.

Bevor die Radfahrer für die Heimreise kräftig wieder in die Pedalen traten, lag ihr letzter Stopp in Drohne. Nach einer Führung durch die Edelbrenn-erei mit einigen Kostproben von Likören, Geisten und Bränden rollte das Vehikel fast allein nach Hause.

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