Premiere des Dielinger Kulturfrühstücks

Stärkung für Körper und Geist

Das Team vom Raum für Gemeinde in Dielingen und Referentin Monika Kröller (3.v.l.) sorgten mit dem Kulturfrühstück für einen gemütlichen und humorvollen Start in den Sonntag: (v.l.) Martina Fangmeyer, Ewald Sandmöller, Norbert Voigt, Olga Voigt, Marina Felker, Elke Schütte und Inge Clamor. - Fotos: Bokelmann

Dielingen - Den Sonntag mit Freunden und Verwandten mit einem ausgiebigen Frühstück zu beginnen – das ist ein guter Start in den Tag. Das dachten sich offenbar auch die 70 Gäste, die zur Premiere des Dielinger Kulturfrühstücks ins Gemeindehaus gekommen waren.

Dort hatten die Vereinsmitglieder vom Raum für Gemeinde den langen Tisch im Flur bereits reichhaltig gedeckt und die Sitzgruppen herbstlich dekoriert. „Vieles haben die Frauen schon in den vergangenen Tagen Zuhause zubereitet. Aber heute Morgen sind wir auch schon früh aufgestanden“, sagte der stellvertretende Vereinsvorsitzende Norbert Voigt und lobte das 13-köpfige Team, das stets darum bemüht war für Nachschub zu sorgen.

So konnten die Männer und Frauen beim Büfett beherzt zugreifen: Von Brötchen und Brot mit süßem Aufstrich und herzhaften Aufschnitt über kleine Teigtaschen sowie Jogurt und Obstsalat gab es alles, was das Herz – und vor allem der Magen – an einem Sonntagmorgen begehrt. Bei einer frischen Tasse Kaffee oder Tee oder aber auch einem Glas Sekt saßen die Dielinger dann gemütlich im großen Saal des Gemeindehauses beisammen und tauschten sich über Neuigkeiten und Pläne aus.

Der Tisch war reich gedeckt: Das Büfett mit Brötchen, Aufschnitt und diversen Leckereien kam bei den 70 Besuchern des ersten Kulturfrühstücks in Dielingen gut an.

Doch nicht nur an eine Stärkung für den Körper, sondern auch für den Geist hatten Ewald Sandmöller als Vorsitzender des Vereins Raum für Gemeinde und sein Team gedacht. So hatten die Organisatoren Monika Kröller aus Höxter als Gastrednerin gewonnen, die einige bereits von einem Besuch bei den Landfrauen kannten. Kröller berichtete im Anschluss an das Frühstück humorvoll über das Alt-werden und seine Facetten – „aus Sicht einer jung gebliebenen Seniorin“, wie Ewald Sandmöller angekündigt hatte.

Kröllers Ausführungen wurden ein ums andere Mal vom herzhaften Lachen der Dielinger unterbrochen, die durch Gedichte und Geschichten erfuhren, dass „man auch im Alter immer nur dazu lernen kann“. Als Frau Ernestine verkleidet stellte die Referentin dar, wie sich die Verwandtschaft beim Umzug der Oma ins Seniorenheim verhält oder wie der Enkel mit den eigenen Waffen in Form der Jugendsprache geschlagen werden kann. Besonders ein humorvoller Wunsch Kröllers stieß bei den Gästen des Kulturfrühstücks auf Zustimmung: „Oben licht und unten dicht bleiben.“

Zum Abschluss wurde es dann musikalisch, als fünf junge Musiker im Alter von sechs bis 14 Jahren ihr Können unter Beweis stellten. Mit dem ersten Kulturfrühstück waren somit am Ende nicht nur die Besucher zufrieden, sondern auch die Veranstalter, wie Norbert Voigt mit Blick in die Runde abschließend erklärte. 

abo

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