Lob für Stemwedes Sportler 

Sport sorgt für Zusammenhalt

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Traten selbstbewusst auf: Die fünf- bis zehnjährigen Mädchen der Kindertanzgruppe aus Niedermehnen bereicherten mit ihrem Auftritt die Sportlerehrung in der Begegnungsstätte. 

Wehdem - Von Sonja Rohlfing. Der 11. November ist der Beginn der fünften Jahreszeit. Stemwede feierte am Freitag jedoch nicht nur den Start in die Karnevalssaison, sondern in erster Linie seine erfolgreichen Sportler. Brigitte Bollmeier sieht dabei durchaus Parallelen zwischen Karneval und Sport. „Von den Jecken wird behauptet, wen einmal das Karnevalsvirus befallen hat, den lässt es nicht wieder los. Ich glaube, dies trifft auch auf Sportler zu“, stellt die Vorsitzende des Gemeindesportverbands in der Begegnungsstätte Wehdem fest.

In drei großen Blöcken werden dort Urkunden und Geschenke verteilt für Titel und Platzierungen bei Kreis-, Bezirks-, Landes- und Deutschen Meisterschaften. Die erfolgreichsten Stemweder waren die Schützen Jürgen Gläscher und Gernot Schwettmann. Sie erreichten zwölf Titel. Guter Brauch bei der Sportlerehrung von Gemeinde und Gemeindesportverband ist es, die Jugendfeuerwehren Haldem-Arrenkamp und Drohne-Dielingen für ihre Erfolge bei den Leistungswettkämpfen noch einmal in den Mittelpunkt zu rücken.

„Was wären unsere Vereine ohne die vielen Ehrenamtlichen und Sponsoren“, betont Bollmeier. Der Ehrenamtspreis des Gemeindesportverbands Stemwede geht in diesem Jahr an Andres Dünn. 1990 trat er in den Schützenverein Haldem ein und ist seitdem unverzichtbar geworden. Er engagiert sich in verschiedenen Funktionen im Vorstand, ist Betreuer und Ansprechpartner für die Schützen der 2004 gegründeten Blinden- und Sehbehinderten-Schießabteilung. 2005 hat der aktive Sportschütze mit Trainer C-Lizenz die Leitung der Jugendschießgruppe übernommen und sie komplett neu aufgebaut. Aktuell gehören der Gruppe 20 Kinder und Jugendliche zwischen acht und 17 Jahren an. „Wie erfolgreich sie sind, hat man bei den Ehrungen gesehen“, unterstreicht Brigitte Bollmeier.

In der Kategorie „Junges Ehrenamt“ wird Antje Priesmeier ausgezeichnet. Seit August 2013 ist sie im TuS Stemwede ehrenamtlich tätig. Die Bezirksliga-Spielerin der Damenfußballmannschaft engagiert sich besonders für die Mini-Kicker. „Sie ist ein herausstechendes Vorbild“, so Brigitte Bollmeier.

28 Sportarten seien bei Olympia vertreten, über 500 gebe es weltweit, merkt Stemwedes Bürgermeister Kai Abruszat an. „Es gibt also vielfältige Möglichkeiten sich zu betätigen.“ Fast 8000 Sportler seien in Stemwede in Vereinen organisiert. Das sorge für Zusammenhalt. Damit Stemwede weiterhin sportlichste  Gemeinde bleibe, hätten die Politiker in jedem Fall eins – den Sport im Blick.

Abruszats Dank geht an die Vorsitzende des Gemeindesportverbandes und ihr engagiertes Team. „Sie haben die Sportlerehrung wieder wunderbar organisiert.“ Zusammengestellt hatte der Gemeindesportverband einmal mehr ein beeindruckendes Showprogramm. Was sich mit Leidenschaft, Training und Disziplin erreichen lässt, zeigten die Rope-Skipping-Gruppe vom Sportverein Brackwede, die Hula Hoop- und Gleichgewichts-Artistin Josefin und die Kindertanzgruppe aus Niedermehnen. Die fünf- bis zehnjährigen Mädchen trainieren unter der Leitung der Tänzerin und Choreographin Viktoria Penner. Die Musik legte erneut Eckard Piper auf.

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