Statt Mathe und Deutsch Verkehrserziehung an der Leverner Grundschule

Spannende Jagd nach Temposündern

Veronika bemüht sich, fehlerfrei durch den Parcours zu fahren.   - Fotos: Mühlke

Levern - Die Straße überqueren, ohne vorher nach rechts und links zu blicken – das ist gefährlich. Das weiß jedes Kind. Aber im Straßenverkehr lauern viel mehr Gefahren. Grund genug für die Leverner Grundschule, einen Projekttag in den Unterrichtsplan einzubauen und praktische Verkehrserziehung gegen Mathe und Deutsch zu tauschen. An vielen Stationen auf dem Schulhof und im Gebäude schulten Fachleute die Kinder.

Um sich überhaupt selbst sicher im Verkehr bewegen zu können, ist Geschicklichkeit gefragt. Im Fahrradparcours des ADAC für die älteren Schüler und einem Rollerparcours für die Jüngeren zeigten die Schüler, wie sicher sie sich bewegen können.

Wie gefährlich das Radeln ohne Helm sein kann, darüber informierte Verkehrssicherheitsberater Klaus Torno anschaulich. Entsprechend eindrucksvoll fielen die Verbände an Köpfen und Armen aus, die DRK-Mitarbeiterinnen bei den Kindern anlegten. Klar, dass auch ein wenig Kunstblut auf den weißen Mullbinden nicht fehlen durfte. Schulleiterin Belinda Weller betonte, wie wichtige eine Sensibilisierung der Kinder für besondere Gefahrensituationen sei und auch die Gewissheit einen korrekten Notruf abgeben zu können. Mit Alegra Heinrich vom Kreis übten die Schüler am Telefon nach einer Unfallinszenierung den exakten Anruf.

Alle 120 Schüler der Grundschule waren in verschiedenen Gruppen unterwegs. Die spannendste Aktion des Tages war laut den Kindern die Geschwindigkeitskontrolle mit der Jagd nach Temposündern auf der Leverner Straße. Gemeinsam mit dem Bezirkspolizeibeamten Friedhelm Rodeck stoppten sie die Autofahrer. „Zu schnell? Nein?“ Dann gab’s einen Smiley-Button für gutes Verhalten im Verkehr.

Für einen unterhaltsamen, aber dennoch lehrreichen Abschluss des Projekttages „Verkehrserziehung“ an der Grundschule Levern sorgte der Kinderliedersänger Rainer Niersmann. Mit schwungvoller Musik aus seinem Programm „Verkehrssicherheitsparty – Sicher durch den Straßenverkehr“, die in Köpfe und Beine geht, hat er bei den Schülerinnen und Schülern das richtige Verhalten im Straßenverkehr noch einmal vertieft. J hm

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