Mehr als 4.000 Gäste feiern „Hai in den Mai“-Festival am Wehdemer Waldfrieden

Sonniger Start in die Festivalsaison der Goa-Szene

Auf den Tanzflächen waren schattige Plätze bei den sommerlichen Temperaturen sehr beliebt.

Wehdem - Von Florian Passlick. Bessere Rahmenbedingungen hätten sich die Organisatoren vom Waldfrieden wohl nicht für das Wochenende wünschen können. Sommerliche Temperaturen und strahlend blauer Himmel begleiteten das „Hai in den Mai“. Entsprechend gut gelaunt und feierfreudig zeigte sich auch das Publikum an den drei Tagen.

DJs aus Deutschland und dem Ausland wie „Audiomatic“ heizten den feierfreudigen Gästen mit ihrer Musik ein.

Der Mittelpunkt des Festivals war auch in diesem Jahr der große Mainfloor am Hang des Stemweder Bergs. Drei Tage und zwei Nächte lang legten dort DJs und Live-Acts aus Deutschland, Spanien, Frankreich und Brasilien Goa auf und brachten die Fans der elektronischen Musik in Tanzstimmung. Während tagsüber die schattigen Plätze unter den Dekorationen begehrt waren, zeigten Licht- und Feuershow in der Nacht ihre volle Wirkung. „Sir Henry Hot“ ließ Feuerbälle über der Tanzfläche aufsteigen, UV-Licht strahlte die bunten Dekorationen stimmungsvoll an.

Neu war eine zusätzliche Tanzfläche am Waldrand für Freunde der schnelleren und härteren psychedelischen Musik. Altbewährt blieben jedoch die weiteren Areale am und im Club der Wehdemer Eventkneipe. So gab es Musik pur und wer wollte, konnte rund um die Uhr feiern.

Am kleinen See entlang der Campingflächen ließen es sich viele Besucher gut gehen. Neben der Abkühlung gab es auch Essensstände und gemütliche Plätze zum Entspannen und Verweilen.

Für die ermüdeten Tanzbeine gab es entlang des Berghangs und an den vielen kleinen Plätzen genug Möglichkeiten zum Entspannen und Erholen. In den gemütlichen Chill-Out-Zelten gewannen die Gäste bei indischem Tee Abstand vom Festival-Trubel. Entspannung pur bot wie in den vergangenen Jahren auch die „Healing Area“. Von Reiki- und Yoga-Workshops über Mal-Kursen bis zur Schwitzhütte gab es hier fast alles für den Weg zur inneren Ruhe. Während mittlerweile viele Festivalbesucher eigens für diese Angebote den Weg zum Waldfrieden antreten, gibt es auch zahlreiche neugierige Gäste die sich zum ersten Mal mit Yoga und Meditationen auseinandersetzen wollen.

DJs aus Deutschland und dem Ausland wie „Audiomatic“ heizten den feierfreudigen Gästen mit ihrer Musik ein.

Die vielen kleinen Essensbunden entlang des Hangs hatten vor allem vegetarische und vegane Gerichte in Bio-Qualität im Programm und füllten hungrige Festivalmägen mit Pizza, Pasta und asiatischen Spezialitäten. Rundum positiv gestimmt waren am Samstag Sebastian Tellke und Andre Münnich vom Organisations-Team. Sie waren mit Blick auf das frühsommerliche Wetter zufrieden mit der Besucherzahl des „Hai in den Mai“-Festivals. Während die meisten Festivalbesucher traditionell aus Deutschland und den Benelux-Ländern kommen, verkauften die Veranstalter in diesem Jahr auch Karten nach Frankreich, Spanien und in die Schweiz.

„Wenig Erwähnenswertes“ gab es laut Tellke auch von der Security und den Ordnungskräften auf dem Festivalgelände zu vermelden. Rund 250 Helfer und Mitarbeiter des Waldfriedens waren von Freitag bis gestern im Einsatz, um ein reibungsloses Festival zu garantieren. Sie arbeiteten an den Theken, hielten die Tanzflächen sauber oder arbeiteten an den Info-Ständen.

Hai in den Mai

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