Oppenweher Mühlentag 

Sonne sorgt für Hochbetrieb

Linus (links) freut sich, dass Tom ihm sein Zwerghuhn zeigt. Ein waches Auge auf die Aktion hatten (v.l.) RGZV-Vorsitzender Marco Spreen, Zuchtwart Frank Ernsthausen und Jugendwart Lars Klamor.

Oppenwehe - Hochbetrieb herrschte beim Mühlentag auf dem Gelände der Bockwindmühle in Oppenwehe am Sonntagnachmittag. Besuchern aus Nah und Fern bot sich ein attraktives Rahmenprogramm. Nicht nur, dass Mitglieder des Mühlenvereins Fragen rund um die Funktionen der historischen Mühle beantworteten und die verschiedenen Mahlgänge demonstrierten, auch auf dem Gelände konnten sich Besucher informieren und viele schöne Holzarbeiten erwerben.

Allerlei historisches Ackergerät zur Feldbestellung hatten Friedel Beckmann, Friedhelm Eilmes und Erwin Kühl unter den Mühlenflügeln aufgebaut. Sie erläuterten die Funktionen von Holzpflug oder Egge, die früher von Pferden oder Rindern gezogen wurden.

Die Besucher des Mühlentages genossen an der Oppenweher Bockwindmühle die Herbstsonne und das vielfältige Angebot.

Ebenfalls vor Ort war der heimische Rassegeflügelzuchtverein. Die Züchter stellten verschiedenes Federvieh, von der Taube über Hühner und Enten bis hin zur Gans aus. Die kleine Ausstellung war stets von interessierten Besuchern umlagert und bot schon einen kleinen Vorgeschmack auf die kommende Ortsschau am 8. und 9. Oktober. „Dann zeigen wir wieder unsere ganze Bandbreite auf dem Hof Bohne“, machte Vorsitzender Marco Spreen Lust auf einen Besuch.

Aus Marl war Norbert Vogt zum Mühlengelände gekommen. Er stellt handgefertigte Holzprodukte aus. Vom Teelichthalter über Deko-Tannenbäume oder Holzwindmühlen und Vogelfutterhäuschen bis hin zu großen Gartenstelen war bei ihm alles aus erster Hand zu bekommen.

Zu den Besuchern zählte am Sonntag auch eine Gruppe der Silberkonfirmanden aus dem Spargeldorf und Delegationen der Schützen, die zuvor einen offiziellen Termin wahrgenommen hatten. Sie ließen den Tag bestgelaunt an der Mühle ausklingen.

Gut gelaunt: Irka Müller (rechts) und Anke Gerding füllten die dampfende Kartoffelsuppe in die Teller.  - Fotos: Mühlke

Beste musikalische Unterhaltung boten derweil die Oppenweher Mühlenmusikanten, die ihre Instrumente unter der Remise erklingen ließen. Dazu genossen die Besucher frischen Butterkuchen mit einer guten Tasse Kaffee oder Bratwürstchen vom Holzkohlengrill. Reißenden Absatz fand die leckere Kartoffelsuppe nach überliefertem Landfrauenrezept. Rund 50 Liter hatten fleißige Helfer der Mühlengruppe gekocht, die am Nachmittag dann auch fast ausverkauft war. „Eine gute deftige Kartoffelsuppe passt zum Herbst“, waren sich Irka Müller und Anke Gerding sicher und füllten die dampfende Köstlichkeit in Suppenteller.

Das allerbeste Spätsommerwetter sorgte dafür, dass die Mühlenfreunde gerne auf dem Gelände verweilten und auch Mühlengruppen-Chef Karl-Heinz Bollmeier blickte zufrieden drein und freute sich über die große Resonanz des Mühlentages. 

hm

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