Second-Hand-Basar lockt viele Besucher

Cleveres Konzept verhindert Gedränge

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Rasch geht die Abwicklung an der Kasse vonstatten. Dafür sorgen (v.l.) Ulrike Wenzel und Katrin Vahrenhorst sehr zur Freude von Mareen Wiewel und Anja Schwacke.

Levern - Dort, wo sich während der Woche glückliche Kinder tummeln, herrschte nun auch außerhalb der regulären Öffnungszeiten reger Betrieb: Der Leverner Kindergarten hatte zu einer neuen Auflage des Second-Hand-Basares für Kinderbekleidung und Spielzeug eingeladen.

Übersichtlich nach Größen sortiert durften Kauflustige in Unmengen gebrauchter Kinderkleidung stöbern. „Von Größe 50 bis etwa 164 ist alles Mögliche zu bekommen – vom Body für die Kleinsten bis hin zur fetzigen Jeans für Teenager“, sagt Sibel Schwendrowski, Erzieherin in der Einrichtung und Organisatorin des Basares.

Sie steht bei der Aktion bei Weitem nicht alleine da. „Es gibt immer viel Unterstützung. Zwei bis drei Erzieherinnen machen mit und ganz viele Eltern“, erklärt Schwendrowski. Das sei auch nötig, damit das Konzept funktioniere.

Die Kindersachen werden vorab von den Anbietern mit Artikelnummern und Preisen versehen. Die vielen Helfer sortieren anschließend die Kleidung nach Größen auf den Verkaufstischen. „Das ist für die Käufer sehr übersichtlich und sie brauchen nur dort schauen, wo für sie interessante Angeboten lagern“, weiß Schwendrowski.

Bezahlt wird nicht bei den Verkäufern direkt, sondern an zwei Sammelkassen, später erhalten die Anbieter den Verkaufserlös und die nicht verkauften Sachen zurück. Großes Gedränge an den Verkaufstischen würde bei diesem System vermieden und auch an der Kasse beim Bezahlen verläuft ebenfalls alles reibungslos und niemand muss lange warten.

Inzwischen sei dieser Basar weit über Leverns und sogar Stemwedes Grenzen hinaus beliebt. Die Käufer und Anbieter kommen laut Schwendrowski auch aus Lemförde, Rahden und Espelkamp.

Bestens gesorgt war auch für Essen und Trinken: Kindergarteneltern hatten Kuchen und Torten gebacken. Der Erlös kommt in vollem Umfang dem Kindergarten zu Gute. „Vom Überschuss des Frühlingsbasares soll in den Aussenbereich investiert werden“, sagt Schwendrowski. Die Anlage für die unter Dreijährigen solle erweitert und ein Hochbeet angelegt werden.

hm

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