Leverner Grundschule erhält 1.000 Euro Preisgeld

Schulwald-Projekt mit Klimaschutzpreis ausgezeichnet

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Viertklässlerin Jasmin Heyn hinterlässt ihre Spuren im Leverner Schulwald.

Levern - Mit der Heimat verwurzelt sein, das nehmen die Grundschüler in Levern seit rund 30 Jahren wörtlich. Bevor die Viertklässler zu den weiterführenden Schulen wechseln, pflanzen sie einen mit ihrem Namen versehenen Baum im Schulwald.

Umgesetzt wird das Programm in Zusammenarbeit mit dem Förderverein der Grundschule und der Gemeindeverwaltung. Bei der Pflanzaktion gestern Morgen hatten die Schüler hohen Besuch. Bürgermeister Kai Abruszat und Johannes Geers von der RWE-Tochter Innogy SE überreichten den mit 1.000 Euro dotierten Klimaschutzpreis an Schulleiterin Belinda Weller und Meike Wehrmann vom Förderverein.

Johannes Geers, Regionalvertreter der Innogy SE (rechts), und Bürgermeister Kai Abruszat überreichten den Klimaschutzpreis an Belinda Weller (links), Leiterin der Grundschule Levern, und Meike Wehrmann vom Förderverein.

Der inzwischen beachtliche Baumbestand des Schulwalds fördere nicht nur theoretisch die Kompetenzen der Kinder im Bereich Umweltschutz, er sei für Schüler und Lehrer zugleich praktisches Engagement für Klimaschutz und Nachhaltigkeit in ihrer Heimatgemeinde, begründet Innogy die Auszeichnung.

Die Verwaltung hatte die Grundschule laut Abruszat für den Klimaschutzpreis vorgeschlagen, weil es eines der ältesten Projekte in der Gemeinde ist und weil hier Kinder heimische Gehölze pflanzen und eine besondere Beziehung zu ihnen entwickeln. In der heutigen Zeit sei es keine Selbstverständlichkeit, dass solche Projekte gefördert würden, lobte Abruszat das Engagement des Energiekonzerns.

Wie die 1.000 Euro Preisgeld investiert werden, steht noch nicht fest. Das werde mit dem Förderverein besprochen, sagte Belinda Weller. Und natürlich dürfen auch die Schüler ein Wörtchen mitreden. Sie hätten immer interessante Ideen, so die Schulleiterin.

Der Klimaschutzpreis der Innogy SE wird jährlich für Leistungen verliehen, die in besonderem Maß zur Erhaltung natürlicher oder zur Verbesserung ungünstiger Umweltbedingungen beitragen. Der Gewinner wird laut Unternehmen anhand der Kriterien Wirksamkeit für den Umweltschutz, Innovationsgrad, Kreativität, Vorbildwirkung/Nachhaltigkeit und persönlicher Einsatz ermittelt.

mer

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