Annähernd 800 Schützen feiern in Westrup das Stemwederberg-Verbandsfest

Schützenvereine vereinen Generationen

Mit Spannung verfolgten Hunderte Schützen die abendliche Siegerehrung beim Stemwederberg-Verbandsfest gestern Abend in Westrup. Den Supercup holten in diesem Jahr die Schützen aus Arrenkamp. Jubelnd und voller Freude nahmen sie den Pokal in Empfang.

Westrup - Im strahlenden Sonnenschein flatterten in ganz Westrup die grün-weißen Fahnen im lauen Sommerwind. An die 800 Schützen ließen sich den schießsportlichen Wettbewerb um den Stemweder-Berg-Pokal nicht entgehen und waren gestern zum Verbandsfest des Stemwederberg-Schützenverbandes nach Westrup gekommen.

Markus Meier, Vereinspräsident des gastgebenden Schützenvereins Westrup, freute sich in seiner Begrüßungsrede, die Schützen und mitgereisten Spielmannszügen nach 1955, 1971, 1985, 1991 und 2002 ein weiteres Mal auf Westruper Boden zu begrüßen. Willkommen hieß er Gäste sowie Ehrengäste und ganz besonders die Majestäten der Vereine.

Kurz hatte Meier seine Begrüßungsrede gefasst – das kam bei den Anwesenden bei knapp 30 Grad im Schatten gut an. Schließlich standen sie in der prallen Sonne am Veranstaltungsgelände am Freudeneck. „Wir Westruper haben in den letzten Monaten sehr viel dafür getan, um Euch heute einen schönen Tag zu bereiten“, so der Westruper Schützenpräsident. Er dankte auch den Gemeindemitarbeitern, die bis zur letzten Minute bei den Vorbereitungen Unterstützung geleistet hätten.

Bürgermeister Kai Abruszat begrüßte die rund 800 Schützen zum Stemwederberg-Verbandsfest. - Fotos: Mühlke

Als gutes Brauchtum sieht Stemwedes Bürgermeister Kai Abruszat die lange Tradition des Stemwederberg-Verbandsfestes. „Hier kann man Freunde treffen, das pflegt den Gemeinschaftsgeist“, so der Verwaltungschef. Schützen würden hervorragende Leistungen bringen, das würde gerade aktuell bei den Westruper Majestäten deutlich. „Friedrich Sander und sein Sohn Mario haben bereits zum zweiten Male die Konkurrenz beim Königsschießen übertroffen und sind nun Kaiser in ihrer Klasse.“ Mit dem Wunsch für zahlreiche Begegnungen und viel Motivation für das Schießen um den Stemweder Verbandspokal schloss Abruszat seine Grußworte.

Nach kurzen Grußworten von Pfarrerin Sigrid Kuhlmann und der Vorsitzenden des Gemeindesportverbandes, Brigitte Bollmeier, wünschte auch Verbandspräsident Karlheinz Rodeck den Schützen ein scharfes Auge und eine ruhige Hand. „Allen, die sich dem sportlichen Wettbewerb stellen, sei es heute beim Pokalschießen oder beim Vergleichsschießen, wünsche ich, dass sie immer ins Schwarze treffen und eine möglichst hohe Ringzahl erreichen.“

Markus Meier, Karlheinz Rodeck und Björn Rittel (v.l.) führten den Zug der annähernd 800 Schützen durch Westrup.

Sowieso würden sich Menschen aller Altersgruppen in den Schützenvereinen zusammenfinden. „Sie haben Freude am Sport und an der viel gepriesenen Geselligkeit unter Schützenschwestern und -brüdern.“ Aber auch die Jugend stelle ihren Anteil, macht Rodeck deutlich. „Wie kaum in einem anderen Verein finden bei den Schützen Jung und Alt zusammen. Sie sind eng mit dem Schützenwesen verbunden und bringen Generationen zusammen.“ Sie würden der Gesellschaft einen großen Dienst erweisen, ist sich Rodeck sicher. Mit einigen Darbietungen stimmten die Spielmannszüge auf das Verbandsfest ein und Rodeck wünschte dem Fest einen harmonischen Verlauf.

Den Supercup holten in diesem Jahr die Schützen aus Arrenkamp. Ein Bericht über die Siegerehrung am Abend folgt. - hm

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