Mit Schülern der Grundschule Oppenwehe durch galaktische Weiten

Musik-AG : Der Schnuppentruppe ist alles schnuppe

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Komet XXL jagte rasend schnell durch die Galaxie. 

Oppenwehe - „Das Leben im All ist heftig und prall – ganz unser Fall!“ So denken die kleinen frechen Schnuppen aus der Schnuppentruppe, denen fast alles ziemlich schnuppe ist. Sie ärgern andere Planeten, allerdings nehmen sie sich vor dem „Schwarzen Loch“ doch in acht.

Oppenwehes Grundschüler der dritten und vierten Klassen haben in der Musik-AG, unter Leitung von Musiklehrerin Imke Sundermeier und Schulleiter Ansgar Matern das Musical „Leben im All“ einstudiert. Unterstützung bekam die Schauspieltruppe vom eigens für das Musical gegründeten Sternenchor mit Schülern der Klassen zwei bis vier. Rund eineinhalb Stunden nahmen die jungen Musical-Darsteller die zahlreichen Zuschauer am Donnerstagnachmittag mit auf eine Reise durch die Galaxie, gewürzt mit rockigen Songs.

Diesen kleinen frechen Sternschnuppen war in ihrem Theaterstück so ziemlich alles schnuppe.

Im Großen und Ganzen leben die Planeten ganz gut miteinander. Wäre da nicht das „Schwarze Loch“, das einen maßlosen Hunger auf kleine Himmelsgestirne hat. Dazu gehören auch die kleinen Sternschnuppen. Glücklicherweise gibt es aber „Komet XXL“, der rasend schnell durch die Galaxie saust und für Ordnung sorgt.

Der Sonne (Sabrina Huck) war so heiß – sie wollte nur Zitroneneis.

Mit riesiger Spielfreude standen etwa 30 Mädchen und Jungen auf der Bühne in der Aula und meisterten ihren Auftritt bravourös. Seit Februar hatten sie einmal pro Woche geprobt. Vor „richtigem“ Publikum zu spielen, das auch sichtlich begeistert immer wieder applaudierte, war schon recht aufregend. „Für die Schüler ist der Auftritt eine hervorragende Möglichkeit, ihre Stärken zu zeigen – das stärkt das Selbstbewusstsein ungemein“, weiß Schulleiter Matern, der die Zuschauer bei sommerlichen Höchsttemperaturen augenzwinkernd in der neu eröffneten Sauna der Grundschule begrüßte. Da konnte manch einer mitfühlen mit der Sonne, die sang: „Mir ist so heiß, ich brauche Zitroneneis!“

Die aufregend galaktische Reise durch die Weite des Universums sorgte mit ihren vielen, oftmals nur winzig kleinen Details, für eine frische, witzige und kurzweilige Aufführung, die Großeltern, Eltern, Geschwister oder Freunde der Darsteller begeisterte. 

hm

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