„Sax-Pistols“, „The Cracklins“ und weitere Interpreten spielen bei Herbstjam

Musikernachwuchs steht auf der großen Bühne

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„The Cracklins“ hatten Eigenkompositionen ins Life House mitgebracht.

Wehdem - Von Heidrun Mühlke. Zwei Solo-Interpreten und drei Bands mit Musikschülern des Musikschulverbandes Espelkamp-Stemwede-Rahden bewiesen nun unter Livebedingungen im Wehdemer Life House, dass sie durchaus in der Lage sind, einen vollen Saal zu rocken. Leider hatten nur wenige Zuhörer den Weg ins Life House gefunden – der Saal war eher leer.

Bereits zum siebten Mal hatte der Musikschulverband in Kooperation mit dem Verein für Jugend, Freizeit und Kultur (JFK) in Stemwede zur inzwischen bereits zur Kult gewordenen Herbstjam eingeladen. Unter der Leitung von Jörg Stüwe eroberte der Musikernachwuchs die große Life-House-Bühne und präsentierte sein Können unter realen Konzertbedingungen, um wichtige Erfahrungen für die musikalische Laufbahn zu sammeln.

Auch in diesem Jahr wurden Klassiker aus Pop, Rock, Blues und Jazz sowie einige Eigenkompositionen vorgestellt. Den Auftakt machte die Saxophongruppe „Sax-Pistols“ mit Famke Tielbürger, Nicolas Beermann, Fabian Möller, Cem Keles und Niklas Sudmann, unter der Leitung von Mortimer Greenborough. Souverän interpretierten sie den bekannten Titel „Hit the Road Jack“ von Rhythm- and-Blues-Legende Ray Charles und brachten alle Facetten des Saxophonsounds mit dem St.James Infirmary-Blues zum Klingen.

Simon Stashelm aus Levern setzte mit seinem Gitarrenspiel auf Reggea-Klänge und brachte „No Woman no cry“ von Bob Marley zu Gehör. Anschließend spielte er auch sanfte Klänge mit der Ballade „Brothers in arms“ von den Dire Straits.

Weronika Pottschmitt aus Wehdem gestand, reichlich Lampenfieber vor dem Auftritt gehabt zu haben. Aber der Gesang sowie das Gitarrenspiel der 15-Jährigen überzeugten vom ersten Ton. Unterschiedlicher als Musik von Ed Sheeran und ACDC hätten die Interpretationen von der Lübbecker Band mit Chris Eickhorst am Bass, Mara Voss und Torben Kuhlmann (Gesang), Dennis Horstmann am Schlagzeug und Björn Lin-staedt (Gitarre) kaum sein können. Sie lieferten eine gute Performance, die nach Zugabe lechzte.

Den Abschluss der Jam lieferten die Lokalmatadoren „The Cracklins“. Alexander Müller (Schlagzeug), Jona Fehmer (Bass) und Kevin Radtke (Gitarre) gaben dem Publikum mit Eigenkompositionen ordentlich was auf die Ohren.

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