Sanierung der 50 Jahre alten Reithalle abgeschlossen / Asbest-Wellplatten komplett entfernt

Desteler Reitertage: Mehr Licht unter neuem Dach

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Freuen sich auf tolles Reitturnier: Nadin Henke (v.l.) und Andreas Schmidt vom Reiterverein Destel und Frank Rabe (Volksbank Lübbecker Land).

Destel - Die Desteler Pferdetage sind in der Region etabliert. Die diesjährige Auflage des Turniers wartet am letzten August-Wochenende mit 35 Prüfungen auf, darunter das Finale im Barre-Stilpokal und Wertungsprüfungen für den Merkur-Cup. Traditionell finden dabei immer auch Prüfungen in der Reithalle statt. Die strahlt nach umfangreichen Arbeiten an Dach und Wand in diesem Jahr deutlich heller.

Der Reiterverein Destel hat das Asbest-Wellplatten-Dach der vor rund 50 Jahren erbauten Reithalle komplett erneuert. „Wir sind im Mai gestartet und haben die alten asbesthaltigen Dachplatten von einer Fachfirma abbauen und entsorgen lassen“, erläutert Rolf Sommer, Vereinsmitglied und ehrenamtlicher Bauleiter der Maßnahme. An der tragenden Holzkonstruktion hätten nur Kleinigkeiten ausgetauscht werden müssen. Dann sei das Dach von einem heimischen Unternehmen neu eingedeckt worden. Sommer ist sehr zufrieden mit der Arbeit der Handwerker. Neue Lichtbänder im Dach und ein neue Anstrich innen und außen sorgen nun für mehr Helligkeit in der Reithalle. „Das war uns wichtig“, unterstreicht Sommer.

Der Anstrich innen und außen wurde komplett in Eigenleistung erbracht. Für das Dach hatte der Verein neben dem erheblichen Eigenanteil, der über Kredit finanziert wurde, einen maximalen Zuschuss von 30000 Euro von der Gemeinde zur Verfügung. „Das Geld haben wir nicht alles verbraucht“, erläutert Sommer.

Einen Spendenscheck über 1000 Euro zu dem Projekt überreichte jetzt Frank Rabe, Geschäftsstellenleiter der Volksbank Lübbecker Land in Levern. „Aus den Zweckerträgen des Gewinnsparens fördern wir Vereine, die sich um die Jugend bemühen.“ Das sei hier gegeben. „Prüfungen für Kinder und Jugendliche sind uns auch auf unserem Turnier wichtig“, hebt Nadin Henke hervor. Die seien in diesem Jahr wieder gut angenommen worden, merkt die Geschäftsführerin des Vereins an, die auch insgesamt mit den Anmeldungen für das Turnier zufrieden ist. „Wir haben zweieinhalb Tage schön passend voll“, so Henke.

Neben Merkur-Cup und Finale im Barre Stilpokal seien ferner wieder ein Geländereiterwettbewerb und E-Stilspringen mit Naturhindernissen im Programm, nachdem beides im vergangenen Jahr gut nachgefragt worden war. Auch die Fahrabteilung des Vereins werde sich präsentieren. „Am Sonntagnachmittag gibt es ordentlich was zu sehen“, verspricht Henke.

SoR

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