Sanierung beginnt Anfang August / Bis November keine Trauerfeiern

Heilig-Kreuz-Kapelle: Gefahr ist in Verzug

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Am Westgiebel der Heilig-Kreuz-Kapelle ist Gefahr in Verzug. Die Gefache mussten bereits abgesichert werden.

Haldem - Nachdem die ehemalige Diskothek „Schemme“ abgerissen wurde, können nun die umfangreichen Sanierungsarbeiten an der Heilig-Kreuz-Kapelle in Haldem beginnen. Dafür soll sie vom 3. August bis voraussichtlich 13. November geschlossen werden.

Trauerfeiern können in dieser Zeit nicht in Haldem abgehalten werden, Beisetzungen seien aber selbstverständlich weiterhin möglich, erklärt Klaus Tellbüscher vom Zentralen Gebäudemanagement der Gemeinde Stemwede. Die Handwerksfirmen würden über Beisetzungstermine informiert und in dieser Zeit die Arbeit einstellen. Die Trauerfeiern könnten alternativ beispielsweise in den Friedhofskapellen in Dielingen oder Arrenkamp abgehalten werden. Der Zugang zum Friedhof ist während der Sanierung von der Haldemer Straße aus möglich, aber während der Werkzeit von 6 bis 17 Uhr eingeschränkt.

Zu tun gibt es für die Handwerker einiges. Das Dach ist marode, die Außenmauern leiden unter vom Erdreich aufsteigender Feuchtigkeit, und das Fachwerk am Westgiebel ist von massiver Holzfäule befallen. Letzterer musste bereits verstärkt werden, weil einzelne Gefache herauszufallen drohten. Tellbüscher: „Hier ist Gefahr in Verzug.“ Darum kann die Gemeinde auch nicht mehr auf Fördergelder warten, wie ursprünglich erhofft. Die Entscheidung über die Vergabe wird laut Tellbüscher vermutlich erst im Herbst fallen, das sei zu spät. Denn wenigstens für die dringend erforderliche Erneuerung des Daches sind ein paar trockene Woche nötig.

Eine erfreuliche Nachricht gibt es allerdings auch. Durch den Abriss der direkt an den Ostgiebel angrenzenden „Schemme“ sind keine weiteren Schäden an der Kapelle entstanden. „Die Abrissfirma ist sehr vorsichtig vorgegangen“, so Tellbüscher. Die freigewordene Fläche kommt ihm sehr gelegen, bietet sie auf dem ansonsten engen Areal doch genug Platz für den Kran. Der Flächen-Eigentümer, Unternehmer Karl-Heinrich Depenbrock, hat derzeit noch keine Pläne für die künftige Nutzung.

In den Haushalt sind für die Maßnahme 220000 Euro eingestellt. Laut Tellbüscher wird dieser Kostenrahmen eingehalten.

mer

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