Rustikales Abenteuer beim Feriencamp des FC Oppenwehe mitten im Moor

Gruseln, Baden und Spielen

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Eistee wird aus großen Kannen serviert. Nick, Julien und Marlen (v.l.) freuen sich auf die Erfrischung.

Oppenwehe - „Schade, schon wieder vorbei!“ Das denken heute wohl viele der 37 Mädchen und Jungen, die auf Summanns Hof mitten im Oppenweher Moor beim traditionellen Zeltlager des FC Oppenwehe dabei waren. Nicht gerade von Sommerwetter verwöhnt, stand fünf Tage lang ein rustikales Ferienabenteuer inmitten der rauen Natur im Mittelpunkt.

Einmal mehr vergingen die Tage viel zu schnell – dafür sorgte ein perfekt ausgeklüngeltes Unterhaltungsprogramm, das die Organisatoren weit im Voraus geplant hatten. „Wir lassen uns für jedes Jahr neue Aktionen einfallen“, sagt „Lagervater“ Werner Greger. Diesmal führte eine Busfahrt die Kinder ins Universum nach Bremen, wo sie nach Herzenslust experimentierten. Danach stand ein Besuch im Kino an, wo sie „Rico, Oskar und das Herzgebreche“ mit einem großen Eimer Popcorn genossen. Obwohl manchem Kind eher die Riesen-Kino-Rutsche über vier Stockwerke in Erinnerung blieb, wie Tjark zu verstehen gab. „Die war der Hammer“, schwärmte der Camper.

Die Fahrradtour zur Erlebnisimkerei Hanking musste aufgrund des stürmischen und regnerischen Wetters umgestaltet werden. Kurzerhand sprang Heini Huck mit seinem Moorexpress ein und kutschierte die Teilnehmer samt Betreuerteam ins rund 20 Kilometer entfernte Hemsloh.

Nach ein wenig Imker-Theorie probierten sich die Kinder durch verschiedene Honigsorten und erfuhren von Daniel Hanking, wie die Honigverarbeitung in der Praxis von statten geht.

Ein weiteres Ausflugsziel war in diesem Jahr die Firma Lütvogt in Wagenfeld, wo die Kinder die Produktionsabläufe der Auburg-Quelle besichtigten. Hier war der Trupp mit dem Fahrrad unterwegs, mit just gesponserten Warnwesten vom Hagebau-Markt aus Diepholz.

Ins mittlerweile 34. Moor-Camp eingebunden sind jedes Jahr wiederkehrende Aktionen. Dazu gehört unter anderem der „Waschtag“, wie Greger den Badeausflug ins Wagenfelder Freizeitbad nennt, als auch eine spannende Nachtwanderung durch das Oppenweher Moor. „Das könnte schon ein wenig gruselig werden, wenn im Idealfall bei Vollmond und leichter Bewölkung die Nebelschwaden aufziehen“, sagt Greger.

Wenn dann noch die Mooraffen auftauchen, ist die Schauerstimmung nahezu perfekt. „Darum dürfen auch nur die älteren Kinder mit auf die Tour ins tiefe Moor“, macht Greger deutlich. Die jüngeren Camper würden sonst schlecht in den Schlaf kommen.

Bevor heute die acht Übernachtungszelte für die Kinder, das Versorgungszelt und die Betreuerzelte des 13-köpfigen Teams – das waren neben Werner Greger seine Frau Edeltraud, die Söhne Dominic und Pascal, Stefan und Bianca Meyer, Klaus Schomaeker, Manuela Wittenbrink, Ralf und Anne Nünke, Susan Müller, Tina Müller und Patrick Meier – abgebaut werden, gibt es nochmals Gelegenheit zum Austoben auf dem weitläufigen Gelände bei allerlei Spielen.

hm

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