Rund 7200 Goa-Fans feiern beim „Wonderland“

Wie aus einer anderen Sphäre

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Eine bunte Lasershow, illuminierte Dekorationen und der bunt ausgeleuchtete Waldrand verliehen dem Festival-Gelände eine fast mystische Atmosphäre.

Wehdem - Von Florian Paßlick. Drei Tage Party, wummernde Bässe und tanzen am Mainfloor – das ist das „Wonderland“-Festival am Wehdemer Waldfrieden. Tausende Goa-Fans aus ganz Deutschland und dem benachbarten Ausland pilgerten am Wochenende wieder ins Stemweder Bergtal. Sie erlebten ein stimmungsvolles und buntes Festival am idyllischen Berghang.

Die Besucher bewiesen, dass dem wahren Festivalgänger ein paar Wetterkapriolen nicht die Stimmung vermiesen können. Egal ob sommerliche Hitze, plötzliche Regenschauer oder starke Windböen – in den vergangenen Tagen war von allem etwas dabei. Trotzdem feierten mehr als 7000 Besucher von Freitag bis Sonntag ein ausgelassenes und stimmungsvolles Festival.

Das Zentrum war traditionell der bunt dekorierte „Mainfloor“ am Waldhang: Hier tanzten Tag und Nacht tausende Goa-Fans zu der Musik der internationalen DJs und einiger Live-Acts. Die kamen in diesem Jahr aus Südafrika, Israel oder Australien und sorgten mit passenden Beats und Elektro-Klängen zu jeder Zeit für beste Stimmung auf der großen Tanzfläche.

In der Nacht verleihten eine bunte Lasershow, illuminierte Dekorationen und der bunt ausgeleuchtete Waldrand dem Gelände eine fast mystische Atmosphäre. Wem es auf dem Mainfloor zu voll wurde, der konnte am Backyard-Floor zu Techno tanzen oder im Club-Gebäude die Nacht zum Tag machen.

Zwischen Campingplatz und Partygelände bot die Markt- und Ladenmeile Abwechslung zur ausgelassenen Partystimmung. Hier schlugen Friseure, Artisten und Künstler für das Wochenende ihre Zelte auf, stellten Gemälde aus oder brachten interessierten Zuschauern das Jonglieren bei. Kleine Shops hatten ausgefallene Kleidung, Tücher, Schmuck und Dekorationsartikel in ihrem Angebot. Natürlich kam auch das kulinarische Angebot nicht zu kurz: Mit indischen Curries, Pizza aus dem selbstgebauten Steinofen oder Falafel-Burgern war sicher für jeden Gaumen etwas dabei. Wie immer wurde dabei viel Wert auf Nachhaltigkeit gelegt.

Auch die „Healing-Area“ war in diesem Jahr wieder vertreten. Sie macht mittlerweile einen festen Bestandteil des Programmangebots am Waldfrieden aus. Bei Yoga-Kursen, Meditations-Workshops und Vorträgen können feierfreudige Gäste hier Entspannung und einen kleinen Ruhepol finden.

Sebastian Telke und Andre Münnich zeigten sich bereits am Sonnabend sehr zufrieden mit dem Ablauf des Festivals. „Schon am Donnerstag und Freitag hatten wir einen starken Anreiseverkehr“, freuten sich die beiden. Bis Sonnabendmittag verzeichneten sie rund 7200 Besucher im Alter von 18 bis 58 Jahren. Viele Gäste hätten sich spontan entschieden und vom Angebot der Tagestickets Gebrauch gemacht, so Telke und Münnich. Auch die Wetterkapriolen mit starken Regenschauern am Freitag konnten die Organisatoren nicht aus der Ruhe bringen: „Wir sind auf alles vorbereitet“, erklärte Telke. „Da macht sich unsere jahrelange Erfahrung mit Festivals zum Glück bemerkbar.“ Dem stimmte auch die Polizei zu und zeigte sich am Wochenende zufrieden mit dem Sicherheitskonzept des Veranstalters.

„Wonderland“ am Wehdemer Waldfrieden

Wonderland Festival in Wehdem

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