„Rock am Turm“ mit Mario und Michelle Brinkmeier lockt nach Westrup

Feier am Nabel Stemwedes

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In Westrup genossen die Besucher am Montagabend die dritte Auflage von „Rock am Turm“.

Westrup - Von Heidrun Mühlke. In Westrup herrscht keine Spur von sommerlicher Eintönigkeit. Am Montagabend rockten heimische Musiker den Nabel Stemwedes. In dritter Auflage hatte die Westruper Dorfwerkstatt zum „Rock am Turm“ eingeladen. Eine Bitte, der weit mehr als 100 Besucher in den lauen Abendstunden folgten.

Der Platz rund um Westrups Glockenturm füllte sich zusehends – bei Weitem waren nicht nur Westruper zur Open-Air-Veranstaltung gekommen. Feierfreudige zwischen acht und 80 Jahren kamen aus allen Winkeln Stemwedes, um einen unterhaltsamen Sommerabend zu erleben. Viele nutzten die Veranstaltung für einen Stopp bei guter Musik während einer abendlichen Fahrradtour.

Für beste musikalische Unterhaltung sorgten Mario Brinkmeier und seine Tochter Michelle. „Country Music and More“ lieferten die beiden Vollblutmusiker und coverten Welthits von Kenny Rogers, den Eagles, Truck Stop, Elvis Presley und den Beatles. „Wir haben eine gefällige Mischung aus Oldies, Evergreens, Rock und Pop im Repertoire“, sagte Gitarrist und Sänger Mario Brinkmeier. „Schlager können wir aber auch“, warf Michelle ein und schmetterte Helene Fischers „Atemlos“ ins Mikro.

Die Mischung kam gut an. Die Brinkmeiers wissen, was das Publikum hören will, schließlich ist Mario bereits seit mehr als 20 Jahren im Musikgeschäft. Die 17-jährige Michelle hat ihre ersten Bühnenerfahrungen bereits im zarten Alter von drei Jahren gesammelt, als sie mit Papa Mario und der „Fair Play Band“ die Hütten rockte. Lampenfieber kenne die Bankauszubildende genauso wenig wie der Vater. „Wenn mal etwas schief geht, ist es nicht schlimm. Dafür ist es echt und live“, sagen die beiden.

Mit bekannten Gassenhauern, darunter „Sweet Caroline“ von Neil Diamond und „Let it be“ von den Beatles, bewiesen beide, dass sie mit allen Wassern der Musikwelt gewaschen sind. Die Zuhörer dankten es ihnen mit donnerndem Applaus. Sowieso war man zufrieden mit der Organisation des Abends. Es gab ausreichend gekühlte Getränke, Bratwurst und Eis sowie ansteckende gute Laune im Schein der illuminierten Bäume.

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