Wasels Naturgarten ist ein Kleinod für Natur- und Kunstliebhaber

Ein Refugium für Mensch und Tier

Ein weitläufiges Gelände lädt zum Entdecken ein. Martina Rodenbeck-Hegerfeld (rechts) führte Besucher wie Angelika und Uwe Eilmes aus Oppenwehe durch den Garten.

Niedermehnen - Jahr für Jahr öffnet Jutta Wasels die Pforte zu ihrem Naturgarten in Niedermehnen für die Öffentlichkeit. Dann offenbart sich den Besuchern ein kleines Paradies, ein Kleinod für Natur- und Kunstliebhaber: weitläufiges Gelände mit größtenteils naturbelassener Struktur, Labyrinth, Steinmauern und verborgene Winkel, in denen sich Objekte hiesiger und internationaler Künstler präsentieren.

Harmonisch fügen sich die Kunstobjekte aus Stein, Metall und Holz in Wasels Gartenlandschaft ein. Jahrzehntelang hat sie gesammelt und ein Zusammenspiel von Kunst und Natur geschaffen, das Besucher immer wieder in eine scheinbar andere Welt abtauchen lässt. Neben der Streuobstwiese lockt ein gemauertes Rund zum Verweilen und freudiges Vogelgezwitscher verführt zu meditativen Gedankenspielen weit weg vom Alltag.

Auf einer Fläche von rund zwei Hektar hat Wasels ein Refugium für Mensch und Tier geschaffen, das nebenher wohl durchdachte Ausstellungsfläche für regionale, aber auch überregionale Künstler bietet. „Man benötigt schon rund zwei Stunden, um durch den Garten zu streifen und dabei Vieles zu entdecken“, sagt Wasels. Das bestätigen Claudia und Dittmar Hecken aus Haldem, die laut eigener Aussage hier „einen wundervollen Platz“ gefunden haben. „Es ist sehr liebevoll gemacht“, sagt Claudia Hecken. Das wirke herrlich beruhigend auf sie. Ob sie alles Sehenswerte entdeckt hatte, war sie sich nicht sicher.

Jutta Wasels gefällt besonders die feine Struktur des Kunstobjektes von Jürgen Rehling.  - Fotos: Mühlke

„Manches sieht man erst auf den zweiten Blick“, erklärt Wasels, einige Objekte hätten sich regelrecht mit der Natur verbunden, beispielsweise der große Frosch hinter einem Busch oder das Frauenportrait in einer Mauer. Ganz neu in Jutta Wasels Kunstsammlung ist der Frauentorso aus Stein des Künstlers Jürgen Rehling. Ob das Objekt im Irrgarten seinen endgültigen Platz gefunden hat, ist sich die Gartenbesitzerin allerdings noch nicht sicher. 2002 holte Wasels die erste Ausstellung in ihren Garten. Ein Workshop rund um den Mythos Eulen auf dem Niedermehner Dorfplatz unter dem Motto „Vögel der Nacht“ war ausschlaggebend. Diese erste Ausstellung war laut Wasels der Renner der Land-Art-Saison 2002. Überregionales Lob machte Lust auf weitere Ausstellungen. 2004 folgte „Poesie im Wind“ und 2008 die viel gelobte Afrika-Ausstellung namhafter Künstler aus Tengenenge. Seither bietet die Niedermehnerin Besuchergruppen nach Anmeldung die Möglichkeit, den Garten nebst Kunstobjekten zu besichtigen. Zudem öffnet sie die Pforten im Rahmen der Aktion „Offene Gärten“. 

hm

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