Programm rund um Oppenweher Mühle mit Informationen und Kulinarischem

Ein guter Start in die Saison

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Dietmar Koke erklärte Jung und Alt die Mahlgänge.

Oppenwehe - Auf die Oppenweher Bockwindmühle sind die Mitglieder der örtlichen Mühlengruppe stolz. Schließlich ist es die einzige Mühle in der Region, deren drei Mahlgänge voll funktionsfähig sind: Schrot-, Weizenmahl- und Graupengang erklärten die Hobbymüller am Sonntag beim ersten Aktionstag der Saison.

Aufgrund hygienischer Vorschriften dürfen die Produkte, die bei den Mühlentagen aus dem Korn hergestellt werden, jedoch nicht genutzt werden. „Das wird als Viehfutter verwertet“, erklärte Dietmar Koke. Zusammen mit Egon Lammert und Hans-Rudolf Galla hatte er in der Mühle Stellung bezogen.

„Wenn die Saison so weitergeht, wird es super“, freute sich Karl-Heinz Bollmeier. Der Mühlengruppenvorsitzende war froh, dass so viele Gäste den Weg zum Mühlengelände gefunden hatten. Dort ließen es sich die Sonntagsausflügler bei Kaffee, frischem Butterkuchen, Mühlenbrot und Kaltgetränken gut gehen. Ralf Brand feuerte derweil den alten Schweinepott mit Buschholz an. Dieses hatten die Ehrenamtlichen im Herbst rund um die Bockwindmühle zusammengetragen. Jetzt diente es dazu, Dampf zu machen und Folienkartoffeln zu garen. Brand, zweiter Vorsitzender der Mühlengruppe, servierte zum frischen Erdapfel selbstkreierte Dips in verschiedenen Variationen.

Neben den Infos zu dem 300 Jahre alten Holzkoloss gab es noch mehr zu erfahren. So stellten die örtlichen Landfrauen ihr Kochbuch vor und boten Pflanzenstauden für den Garten feil. Die Mühlenmusikanten und der Oppenweher Spielmannszug sorgten für musikalische Unterhaltung.

Im Mühlenkotten lockte die Ausstellung alter Handwerks- und Haushaltsgeräte. Einst hatte das Gebäude in Brockum als Lager gedient. Nachdem es dort abgebrochen worden war, hatten die Mühlenfreunde den Speicher in Oppenwehe wieder aufgebaut.

Viel geschafft haben die Ehrenamtlichen auch vor Saisonbeginn. „Renovierungs- und Verschönerungsarbeiten standen an“, zählt Bollmeier auf und hebt Gerd Barkhüser und Werner Thielemann hervor, die sich um die Malerarbeiten gekümmert hatten.

abo

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