Geschwindigkeitskontrollen auf der L770 und der B239

Mit Tempo 193 durch die 70er Zone 

Stemwede/Rahden - Die Polizei registriert am Freitagabend gravierende Verstöße bei Kontrollen auf der L770 und der B239 in Stemwede und Rahden. Das berichten die Beamten am Montag. 

Mit Tempo 193 und damit weit mehr als das Doppelte der erlaubten 70 Stundenkilometer hat die Polizei auf der L770 in Stemwede-Twiehausen am Freitagabend einen Autofahrer geblitzt. Dem droht nun ein Bußgeld von 600 Euro, zwei Punkte in der Flensburger Verkehrssünderdatei und ein dreimonatiges Fahrverbot. Diese Sanktionen kommen auch auf einen 19-jährigen Fahranfänger zu. Er drückte ebenfalls viel zu stark aufs Gaspedal und wurde mit Tempo 154 von dem Messgerät erfasst. 

Zudem überwachte die Polizei auf der B239 in Rahden die Geschwindigkeitsbeschränkungen an diesem Abend. Die Beamten des Lübbecker Verkehrsdienstes hatten ihr Radargerät am Freitagabend gegen 20 Uhr auf dem Alten Postweg in Höhe eines dortigen Autohauses aufgestellt und den Verkehr in Richtung Westen ins Visier genommen. Bei der knapp dreistündigen Aktion wurden 163 Fahrzeuge gemessen. Davon waren elf zu schnell unterwegs. Sieben Autofahrer müssen mit einer Anzeige rechnen, auf vier kommt ein Verwarnungsgeld zu. 

Anschließend verlegten die Polizisten ihren Kontrollort nach Rahden zur B239. Hier überwachten sie ab 0.30 Uhr kurz vor der Einmündung "Am Freibad" eine weitere Tempo-70-Zone. Dabei wurden die Geschwindigkeiten von 52 Autos gemessen. Davon waren 17, also fast jedes dritte Fahrzeug, zu schnell unterwegs. Traurige Spitzenreiter waren zwei Fahrzeuge mit Tempo 121 und ein weiteres mit 118 Stundenkilometer. Diesen Fahrern droht neben einem Bußgeld auch ein Fahrverbot. 

Angesichts derartiger gravierender Tempoverstöße auf der L770 und der B239 bei Temperaturen um die Null-Grad-Marke und leichtem Nieselregen spricht die Polizei von einem verantwortungslosen Verhalten der jeweiligen Fahrer.

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa / Symbolbild

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