Neubau am Alten Postweg ist für Feuerwehr ideal

Standort-Pläne bekommen Aufmerksamkeit

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Für das Feuerwehrgerätehaus in Levern liegen der Gemeindeverwaltung laut Bürgermeister Abruszat schon Interessensbekundungen für die Nachnutzung vor. Bis zur Fusion mit den Löschgruppen Niedermehnen und Sundern werden die Ehrenamtlichen aber weiter von dort zu Einsätzen ausrücken.

Levern - Als „feuerwehrfachlich ideal“ wird der geplante Standort für ein neues Feuerwehrgerätehaus an der L 770 im Bereich des Gewerbegebiets Butenbohm von den Entscheidungsträgern bewertet. Dort sollen laut dem aktualisierten Brandschutzbedarfsplan die Löschgruppen Levern, Niedermehnen und Sundern künftig ihr gemeinsames Domizil erhalten. Die Fläche ist im Besitz der Gemeinde und somit bereits verfügbar. Die Erschließung wird noch geprüft.

„Es war sicher keine einfache Entscheidung für die Freiwillige Feuerwehr, aber eine weitsichtige“, sagte Bürgermeister Kai Abruszat am Dienstagabend, als er sich beim Ortsteilgespräch dem Thema mit aktuellem Stellenwert, so der Verwaltungschef, widmete. „Wir müssen künftig mehr Ortsteilgrenzen überwinden“, machte er den Besuchern in der Altmaschinenhalle des Mühlenensembles deutlich. Mit der Zusammenlegung der drei Löschgruppen entsteht laut Abruszat an der Straße Alter Postweg als zentralem Punkt der größte Feuerwehrstandort der Flächengemeinde.

Weiter berichtete der Bürgermeister den Teilnehmern des Ortsteilgesprächs, darunter auch einige Mitglieder der Feuerwehr, dass die Konzeption aus dem Brandschutzbedarfsplan viel Aufmerksamkeit bekomme. Sogar vom Bundesministerium der Finanzen habe er ein Signal erhalten, dass eine finanzielle Unterstützung für das Pilotprojekt möglich sei. Grund sei die Durchführung einer Baumaßnahme in Form einer Öffentlich-Privaten-Partnerschaft (ÖPP). Dabei werden die Baumaßnahmen über einen privaten Partner abgewickelt, der Planungs-, Bau- und Betriebsleistungen aus einer Hand erbringt.

Für Bürgermeister Abruszat ist es wichtig, dass alle neu geplanten Standorte der Feuerwehrgerätehäuser in der Gemeinde Stemwede „in einem Rutsch“ erledigt werden. „So können wir Kosten sparen“, sagte Abruszat. Die neuen Gerätehäuser für die Feuerwehren wird in den nächsten Jahren einen Löwenanteil der kommunalen Investitionen ausmachen, hatte Abruszat bereits mehrfach deutlich gemacht. Es geht dabei um Baukosten von mehreren Millionen Euro.

Nachnutzung wird kein Problem

Zuversichtlich ist Abruszat, was die Folgenutzung des bisherigen Gerätehauses der Leverner Löschgruppe betrifft. Das Gebäude an der Ecke Maschstraße / Obere Masch, das vor rund 20 Jahren errichtet wurde, ist Abruszat zufolge „das jüngste Feuerwehrhaus und in einem sehr guten Zustand“. „Es liegen bereits zwei Interessensbekundungen vor“, verriet Abruszat. Er forderte die Leverner dennoch auf, weitere Ideen für das Gebäude einzubringen.

Neben dem zentralen Standort für die Löschgruppen Levern, Niedermehnen und Sundern spielt die künftige Unterbringung der Rettungswache eine Rolle. In der Sommerpause werde er ein Gespräch mit Kreisdirektorin Cornelia Schöder führen, erklärte Abruszat. „Zu 99 Prozent wird es auch nach der Schließung der Rettungswache in Haldem einen Standort in Stemwede geben“, ist sich der Bürgermeister sicher. Dieser könnte ihm zufolge direkt an das neue Feuerwehrgerätehaus an der Landesstraße angegliedert werden. Als Alternative brachte Abruszat das Feuerwehrgerätehaus in Sundern ein, das nach der Fusion leer stehen wird. Es könnte somit gegebenenfalls Bestandteil des Rettungsdienstbedarfsplans des Kreises werden. 

abo

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