Oppenweher Schützenverein weiht Talentinsel ein / Rundgang mit Ehrengästen

Strukturiertes Training für Nachwuchsschützen

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Sabine Lüttmann und Eckehard Seeker enthüllen die Plakette, die den Oppenweher Schützenverein als Talentinsel ausweist.

Oppenwehe - Insgesamt hat der Westfälische Schützenbund (WSB) bislang 18 Talentinseln eingerichtet. Die jüngste Talentinsel weihte der Oppenweher Schützenverein am Sonnabendmittag ein. Am Schießsportzentrum dürfen nun talentierte Nachwuchsschützen aus Oppenwehe und Umgebung trainieren und werden entsprechend ausgebildet.

„Für den Status Talentinsel müssen sich die Vereine entsprechend qualifizieren“, erklärt Sabine Lüttmann, Landesjugendleiterin im Westfälischem Schützenbund. Voraussetzungen seien unter anderen sichere Trainingsmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche sowie ausgebildete Trainer und Betreuer für den schießbegabten Nachwuchs, um einen strukturierten Trainingsablauf zu garantieren.

In der Regel dürfen Kinder ab zwölf Jahren am Training auf dem Kleinkaliber-Stand teilnehmen, Lichtschießen mit dem Scattgewehr ist bereits ab vier Jahren erlaubt.

Bevor am Sonnabend die Plakette, die den Oppenweher Schützenverein als Talentinsel ausweist, feierlich von Lüttmann und Talentinselcoach Eckehard Seeker enthüllte wurde, führten die Verantwortlichen die Ehrengäste durch das Oppenweher Schießsportzentrum.

Begeistert zeigte sich Ilona Meier, die in Vertretung des Stemweder Bürgermeisters Gerd Rybak Grüße von Rat und Verwaltung mitgebracht hatte. „Ich bin ganz überrascht von der Größe des Schießstandes in Oppenwehe“, sagte sie als Ralf Eikenhorst, zweiter Schießsportleiter im Oppenweher Schützenverein, erklärte, was alles zur Ausstattung des Schießstandes zähle: 47 Luftgewehrstände, 21 Kleinkaliberstände (50 Meter), davon 16 elektronisch betrieben, 20 KK-Bahnen (25 Meter), zehn Grokaliberstände, zehn Zimmerstutzen, vier Stände für freie Pistole und zwei Stände für laufende Scheibe.

Laut Jürgen Gläscher, Vorsitzender im Ausschuss für Bildung, Sport, Schule und Kultur, würde man seitens der Gemeinde gerne sportliche Aktivitäten unterstützen, um diese auf dem Stand zu halten oder weiter nach vorne zu bringen.

Erst kürzlich habe der Kreisausschuss für Sport, Kultur und Tourismus beschlossen, dem Schießsportzentrum einen Zuschuss von 2000 Euro ab dem Jahr 2016 zu gewähren, da das Oppenweher Schießsportzentrum ein Aushängeschild für den Schießsport sei.

hm

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