Oppenweher Schützenverein ist stolz auf seine erfolgreichen Schützen

Blick in die Zukunft mit gemischten Gefühlen

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Siegreiche Schützen beim Jubiläumspokalschießen der Schießgruppe Oppenwehe mit Verantwortlichen des Vereins.

Oppenwehe - Vor 50 Jahren gründete sich im Oppenweher Schützenverein eine Schießgruppe. Ein halbes Jahrhundert später wurde das mit vielen Vereinsmitgliedern und Gästen gefeiert. Der Jubiläumsparty im Schützenhaus vorausgegangen war ein Jubiläumspokalschießen.

20 Senioren- und elf Jugendmannschaften aus dem Schützenkreis Lübbecke und dem Stemweder-Berg-Verband sowie Nachbarvereine aus Wagenfeld hatten an dem schießsportlichen Wettbewerb teilgenommen. „Wir haben viele Vereine eingeladen“, sagte zweiter Sportleiter Friedhelm Eilmes – mit der Beteiligung von 20 Vereinen sei man zufrieden. Gleichermaßen freute sich Vereinsvorsitzender Matthias Spreen über das große Interesse an der Veranstaltung, als er die Gäste vor der abendlichen Siegerehrung begrüßte.

Den Mannschaftspokal der Jugendschießgruppen holte der Schützenverein Wehdem. Er verwies Oppendorf und Arrenkamp auf die folgenden Plätze. In der Schützenklasse siegte die Mannschaft des Schützenvereins Frotheim, die Vereine aus Varl und Oppendorf mussten sich mit den Plätzen zwei und drei begnügen. Das beste Ergebnis bei den Einzelschützen erzielte Siegward Steinkamp vom Oppendorfer Verein, bei den jugendlichen Schützen siegte Nico Steinkuhle aus Wehdem.

Bevor am Abend der gesellige Teil begann, ließ Eilmes die 50 zurückliegenden Jahre der Schießgruppe Revue passieren. Der Übungsbetrieb begann bereits 1960. Einige Schützen aus dem Verein nahmen damals auch bereits an Schießwettbewerben teil. Am 1. April 1965 meldeten sich die aktiven Schützen schließlich beim Westfälischen Schützenbund an. Es ist das offizielle Gründungsdatum der Schießgruppe. Neben den Vorstandsmitgliedern Friedel Biljes, Willi Henke und Willi Spreen gehörten Herbert Vogt, Horst Nünke, Willi Buck, Wolfgang Schimmeck, Ewald Redeker, Wilhelm Bockhorn, Heinz Bürger, Günter Bürger, Manfred Bockhorn und Helmut Bohne zu den Schützen der ersten Stunde. Im gleichen Jahr gesellten sich noch einige schießfreudige Herren hinzu, und schon im ersten Jahr wurden Vereinsmeisterschaften ausgetragen. Bis heute hätten die Schützen der Schießsportgruppe im Schützenkreis einen hohen Stellenwert erreicht, so Eilmes. Sie hätten etliche Meistertitel erreicht.

Der Zukunft sehen die Oppenweher Schützen allerdings mit gemischten Gefühlen entgegen. Zwar seien die Senioren in allen Disziplinen und Klassen gut aufgestellt und würden sogar an Deutschen Meisterschaften teilnehmen. Im Bereich der Schützenklasse und in der Schüler- und Jugendgruppe sehe es allerdings nicht so gut aus, berichtete Eilmes. „Wir haben wie alle Vereine Probleme mit dem Nachwuchs. Das hat sicher nicht ausschließlich mit dem demografischen Wandel zu tun. Das ganze Freizeitverhalten hat sich im Laufe der Jahre stark verändert“, ist sich Eilmes der kommenden schwereren Zeiten bewusst.

hm

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