Oppenweher „Moorhof“ steht seit 50 Jahren für gemütliche Gastlichkeit

Kreativität und Leidenschaft erhalten Familientradition

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Familientradition (v.l.): Henrik, Sabrina, Birgit und Heinfried Huck, Elfriede und Heini Huck, Tochter Gisela und deren Lebensgefährte Gerold Langhorst freuen sich auf die morgige Jubiläumsfeier im Moorhof ab 11 Uhr.

Oppenwehe - Von Heidrun Mühlke. Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. Der Oppenweher „Moorhof“ feiert Geburtstag. Vor 50 Jahren hat Heinrich „Heini“ Huck das beliebte Ausflugsziel nahe des Oppenweher Moors mit seiner Frau Elfriede übernommen. Morgen wird das Jubiläum nun ab 11 Uhr gefeiert und Familie Huck lädt alle Freunde, Nachbarn und Bekannte zu Speis und Trank ein.

Seit jeher können sich Gäste im Oppenweher „Moorhof“ auf gemütliche Gastlichkeit verlassen. Die behaglichen Räume bieten bei Feiern Platz für mehr als 200 Gäste. Weit über die Grenzen Stemwedes hinaus ist das Traditions-Gasthaus bekannt. Mit großem Engagement hat Familie Huck im Laufe der zurückliegenden Jahre ein bekanntes Ausflugsziel geschaffen.

Einfallsreichtum, Kreativität und unermüdliche gastronomische Leidenschaft sowie Fleiß machte das Lokal an der Wagenfelder Straße am Rande zum benachbarten Niedersachen zu dem, was es heute ist: Ein Haus der vielen (Unterhaltungs-)Möglichkeiten mit unvergesslichen Erlebnissen für Jung und Alt.

Zu den Gästen zählten bereits etliche Promis. „Für Steffi Graf und Martina Navratilova haben wir schon Ochse am Spieß serviert“, freut sich der Seniorchef. Auch den Comiczeichner Rötger Feldmann habe man bereits bewirtet.

Eine Viehtränke war der Grundstock bereits 1850, wo auch der Beginn der Gastronomie verzeichnet ist. In den Jahren 1917 und 1929 wurde das Anwesen vom Feuer heimgesucht. 1933 erwarben dann die Eheleute Hermann und Minna Schütte die damals noch recht kleine Gaststätte. Von 1942 bis zur Übernahme durch die noch recht jungen Eheleute Heini und Elfriede Huck war die Familie Sprado Pächter der Gastwirtschaft.

Bei der Übernahme am 9. Dezember 1965 ist in den alten Unterlagen im Inventarverzeichnis zu lesen, dass die Schenkstube mit drei Tischen, einer Bank, 15 Stühlen, einem Ofen, einem Tresen, 15 Schnapsgläsern, acht Groggläsern, acht Weingläsern und 16 Biergläsern ausgestattet war.

Heute werden neben dem Restaurantbetrieb auch Fremdenzimmer angeboten. Die organisierten Planwagenfahrten ins Oppenweher Moor sind beliebt wie eh und je. Im Jahr 2008 hat Sohn Heinfried den „Moorhof“ von seinem Vater übernommen und betreibt die Traditions-Gaststätte mit seiner Frau Birgit und an der Seite seiner Schwester Gisela in bewährter Familientradition weiter.

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