Oppenweher Dorfolympiade mit 282 Teilnehmern aus neun Ortsteilen

Schlüpfrige Disziplinen mit großem Spaßfaktor

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Ganz schön schlüpfrig: Hilfe gab´s beim Anziehen des „Doppelripp-Sportgerätes“ für Lars Mentrup von Maik P.

Oppenwehe - Da blieb kein Auge trocken! Spaß ohne Ende war bei der jüngsten Dorfolympiade im Rahmen des Pfingstsportfestes des FC Oppenwehe angesagt. Einmal mehr hatten die Initiatoren nicht zu viel versprochen, als sie ankündigten, dass dieses Spektakel ein höchst spaßiger Wettbewerb werden würde.

Der Blick gen Himmel bereitete FCO-Vorsitzendem Ralf Nünke kurz nach der Eröffnung und dem feierlichen Einmarsch der Olympioniken allerdings einige Sorgen, und tatsächlich musste der Wettbewerb gleich zu Beginn unterbrochen werden, weil es ordentlich „was in die Regentonne“ gab. Der guten Stimmung tat das jedoch keinen Abbruch. Kurz darauf schob die Sonne die dunklen Regenwolken beiseite und die Spiele konnten beginnen.

Fiete, Silvan und Jesse (v.l.) durften die Luftballons beim Spiel „Menschenschlange“ nicht verlieren.

Während sich die Organisatoren für die Kinder nochharmlose Spielchen wie „Menschenschlange“, Sackhüpfen, Dosenwerfen oder „Tannenbaumwürfeln“ ausgedacht hatten, mussten die Erwachsenen in höchst vergnüglichen Disziplinen Geschick, ein dickes Fell und sportliches Können unter Beweis stellen.

Die bekannte „Reise nach Jerusalem“ verschärften die Teilnehmer mit platzenden Luftballons. Ballons mit Wasser gefüllt mussten zwischen die Beine geklemmt transportiert werden. „Bombentransport“ hieß diese Disziplin, und sobald die Bombe abgelegt war ging´s per Schubkarre durch einen Slalom-Parcours.

Recht schlüpfrig ging es in der nächsten Runde zu, galt es doch – ohne die Hände zu benutzen – in das weiße „Doppelripp-Sportgerät mit Eingriff“, wie Moderator Ingo Bockhorn den Schlüpfer nannte, zu steigen. Hatte der Spieler es bei „Schlüpferstürmer“ bis zur Kniehöhe allein geschafft durfte ein zweiter Spieler behilflich sein, jedoch ebenfalls ohne die Hände zur Hilfe zu nehmen. Den Zuschauern boten sich bei diesem Spiel Bilder, die sicher noch lange in den Köpfen nachwirken werden.

Rasant ging´s beim Schubkarrenrennen um Hindernisse zu.

Aber genau das ist es, was die Oppenweher Dorfolympiade ausmacht. „Uns ist es wichtig, dass alle ihren Spaß haben und dass alle Ortsteile dabei sind“, sagte Linda Spreen, die gleichermaßen wie Dajana Evers, Uwe Brockschmidt und Ingo Bockhorn die Verantwortung für die Dorfolympiade hatten. Insgesamt waren 282 Teilnehmer aus neun Ortsteilen bei der 23. Dorfolympiade dabei. Während Bulzendorf am stärksten vertreten war, rückte Titelverteidiger Steinkamp mit den wenigsten Athleten an.

Natürlich durfte eine sportliche Juxveranstaltung an solch einem schönen Sommertag nicht ohne nasse Abkühlung über die Bühne gehen, und die war garantiert bei „Stammhalter lassen Wasser“. Feuchtfröhlich wurden gefüllte Wassereimer mit Hilfe eines Stammes transportiert.

Vor der abendlichen Siegerehrung zeigte die neue Tanzgruppe des FCO für Erwachsene, unter der Leitung von Mareike Kempf, ihr Können. Gewinner der Dorfolympiade wurde der Ortsteil Bulzendorf, beim Nachwuchs siegte die Mannschaft aus Vahrenkamp. Beim Ortsteilspiel „Schlüpferstürmer“ siegte der Ortsteil Dorf. Das Spiel gehörte nicht zur Gesamtwertung, sondern für den Ortsteil gab es einen 50-Euro-Gutschein von der Fleischerei Schimmeck. hm

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