Hähnewettkrähen auf Gemeindeebene mit 30-jähriger Tradition

In Oppenwehe leben die größten Schreihälse

Karl-Friedrich Wessel (links) freut sich mit den Siegern über eine gute Beteiligung beim Hähnewettkrähen (v.l.): Dieter Stallmann, Christoph Varnhorn, Thomas Sander, Greta Brehop, Günter Damke, Karsten Steinmüller, Eckhard Kuhlmann und Ralf Brand. - Foto: Mühlke

Wehdem - Die größten Schreihälse wohnen in Oppenwehe. Zumindest die gefiederten. Bei der jüngsten Auflage des Hähnewettkrähens in Wehdem siegten die Oppenweher Hähne ganz souverän mit 429 Krähern. Weit hinter sich ließen sie die gefiederten Freunde aus Levern mit 192 Krähern. Wehdems Federvieh schaffte es mit 168 Krähern auf Rang drei, und Twiehausens Hähne bildeten mit 109 Krähern das Schlusslicht.

Bereits vor 30 Jahren hatten die Stemweder Rassegflügelzuchvereine aus Wehdem, Twiehausen, Oppenwehe und Levern zur ersten Veranstaltung dieser Art eingeladen. Auf den Grünanlagen der Firma Peitzmeyer in Oppenwehe fand am 27. April 1986 das erste Hähnewettkrähen auf Gemeindeebene statt.

Seither hat sich an diesem Spektakel wenig geändert: Am Morgen des Wettkampftages werden die Hähne in ihre Käfige eingesetzt und diese anschließend für eine halbe Stunde mit schwarzer Plane abgedunkelt. Wenn die Hähne wieder das Tageslicht erblicken, beginnt der Wettbewerb. Es gewinnt der Hahn, der innerhalb einer halben Stunde die meisten Kräher von sich gibt. Gestartet wurde damals wie heute in zwei Abteilungen, große Hähne und Zwerghähne. Die Züchter mit den besten Schreihälsen erhalten Pokale und Ehrenbänder.

Am Sonntag waren die Wehdemer Geflügelfreunde Ausrichter der Veranstaltung. 79 Hähne waren am Start – 23 große und 56 Zwerghähne. Für das Zählen der Kräher waren die Kameraden der Löschgruppen Wehdem und Westrup verantwortlich. Den besten und drittbesten großen Hahn stellte Günter Damke vom RGZV Twiehausen, gefolgt von Thomas Sander (RGZV Wehdem). In der Abteilung der Zwerghähne siegte Christoph Vahrenhorst vor Eckhard Kuhlmann und Wilfried Bohne, alle vom RGZV Oppenwehe.

„Im Laufe der Jahre hat sich das Hähnewettkrähen zu einer geselligen Traditionsveranstaltung entwickelt“, weiß Karl-Friedrich Wessel, Vorsitzender der Wehdemer Zuchtfreunde. Die Zusammenkunft biete gute Gelegenheit für züchterischen Austausch und viele Fachgespräche.

hm

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