FC Oppenwehe blickt zufrieden auf 2014 zurück / Verein zählt 783 Mitglieder / Ralf Nünke bleibt erster Vorsitzender

Sanierungsmaßnahmen und Lehrschwimmbecken-Umbau im Mittelpunkt

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Kreisvorsitzender Karl-Heinz Eikenhorst (links) mit verdienten Sportlern des FCO (v.l.): Kurt Nagel, Edeltraud Holsing, Heinz Wittkötter, Hilde Wegehöft, Ralf Nünke, Simone Beerbom, Patrick Meier und Wolfgang Klamor.

Oppenwehe - Baumaßnahmen standen im zurückliegenden Jahr im Vordergrund beim FC Oppenwehe. Nicht nur bei der Sanierung der Duschen in der Sporthalle packten die Mitglieder fleißig mit an, auch an den Umbauarbeiten des ehemaligen Lehrschwimmbeckens sind Oppenwehes Sportler aktiv beteiligt.

Im Frühjahr nahm der Verein nach diversen Treffen mit der Verwaltung das Angebot an, durch tatkräftige Hilfe bei der Sanierung der Duschkabinen und Toiletten 30000 Euro einzusparen und diese in den Umbau des Beckens in einen Turn- und Gymnastikraum zu investieren. Im Dezember wurde mit den Umbauarbeiten begonnen, im Sommer soll der neue Raum fertig sein.

Aktuell habe der FCO 783 Mitglieder, zehn mehr als im Vorjahr, davon 223 Kinder und Jugendliche, berichtete Vorsitzender Ralf Nünke jetzt während der Jahreshauptversammlung. Das sportliche Angebot ist in mehr als 30 Mannschaften, Gruppen und Kursen unterteilt. Für Fußball-Kids gibt es ein zusätzliches Fördertraining.

Eine Rekordbeteiligung verbuchte der Verein bei der Abnahme des Sportabzeichens. Es wurden 143 Abzeichen vergeben. Aber auch beim Pfingstsportfest konnten die Initiatoren nicht über mangelndes Interesse klagen. Mit den Auftritten der Tanzgruppen, Taekwondo-Darbietungen und dem Sommerbingo lockte das Fest aktive Sportler und Zuschauer gleichermaßen auf den Sportplatz. Erstmals habe sich der Verein auf dem Bünselmarkt mit einem Stand präsentiert, der durchweg Interesse bei den Besuchern geweckt habe, so Nünke. Erfolgreich habe der FCO am Projekt „1000 x 1000“ teilgenommen, mit dem Ziel die Kooperation zwischen Sportvereinen und Kindettageseinrichtungen zu fördern, außerdem unterstütze er den Schwimmkursus des Kindergartens.

Zufrieden zeigten sich Oppenwehes Sportler mit der Führungsmannschaft des FCO. Einmütig wählten sie Ralf Nünke erneut zum ersten Vorsitzenden und Sandra Spreen zur zweiten Geschäftsführerin, Sandro Nagel bekleidet weiterhin den Posten des zweiten Sportwartes. Nach dem Ausscheiden von Fußballfachwart Harald Wittkötter wird dieser Posten nicht neu besetzt. Neuer Kassenprüfer ist Lars Mentrup.

Für besondere Verdienste im FCO überreichte der Vorsitzende die silberne Vereinsnadel an Simone Beerbom (langjährige Fußballerin und Jugendtrainerin), Matthias Heitmann (langjähriger aktiver Fußballer), Patrick Meier (langjähriger aktiver Fußballer, Jugendtrainer und Geschäftsführer), Petra Wüppenhorst (seit vielen Jahren aktives Mitglied der Frauenfitnessgruppe), und den seit vielen Jahren aktiven Mitgliedern der Frauensportgruppe Inge Hassebrock, Edeltraud Holsing, Ursula Kroschin und Hilde Wegehöft.

Die goldene Vereinsnadel erhielten Wolfgang Klamor (aktiver Fußballer, Platzwart, Trainer, Betreuer und Altherren-Obmann), Holger Fahrmeyer (langjähriger Fußballer, Trainer und Betreuer im Altherren-Bereich) sowie Heinz Wittkötter (aktiver Fußballer, Betreuer und Radfahrer).

Karl-Heinz Eickenhorst, Kreisvorsitzender des Fußball und Leichtathletik Verband Westfalen, überreichte die FLVW-Gold-Nadel an Horst Gelbrecht (langjähriger Fußballer, Jugendtrainer, Zeltlagerbetreuer und Schiedsrichter), Kurt Nagel (langjähriger Fußballer, Jugendtrainer, Zeltlagerbetreuer, Schiedsrichter, zweiter Sportwart, Sportwart und AH-Betreuer) sowie an Ralf Nünke (langjähriger Fußballer, Jugendtrainer, Zeltlagerbetreuer und zweiter sowie erster Vorsitzender).

Für dieses Jahr plant der FCO die Gründung eines Jugend- und Ältestenrates. Mit einem Ausblick auf kommende Termine wie das Essen der „Geburtstagskinder“ und der geehrten Mitglieder am Sonntag, 8. Februar, und das Spiel- und Sportfest in der Turnhalle zeitgleich zum Bücherflohmarkt, am Sonntag, 15. Februar, schloss Nünke die Versammlung. Er tat dies jedoch nicht, ohne an seine Vereinskameraden zu appellieren, dass für den Jugendfußballbereich dringend Trainer und Betreuer gesucht werden.

hm

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