Oppendorfer Löschgruppe zieht Bilanz / 15 Einsätze im vergangenen Jahr

Neues Fahrzeug im Sommer

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Beförderte Kameraden, Lehrgangsabsolventen und Verantwortliche der Oppendorfer Löschgruppe blickten nun auf das vergangene Jahr und ihre Einsätze zurück: (v.l.) Michael Thane, Andreas Meeske, Philipp Fischer, Rene Köster, Daniel Piper, Michel Hage, Jan Winkelmann, Manuel Becker, Dietmar Meier, Peter Lahrmann und Meik Henke.

Oppendorf - „Unsere gut besetzte Löschgruppe mit den engagierten Kameraden lässt uns Bürger in Oppendorf ruhig schlafen“, brachte es Ratsfrau Monika Lösche während der Jahreshauptversammlung der Löschgruppe Oppendorf auf den Punkt. Sie dankte den Mitgliedern der Feuerwehr für ihren selbstlosen Einsatz im zurückliegenden Jahr.

Dabei galt es für die Oppendorfer Feuerwehrmänner, die gesamte Palette der Feuerwehraufgaben abzuarbeiten. Sie waren insgesamt 15 Mal zur Stelle, wenn Hecken, Strohballen oder Dachstühle brannten und beseitigten Ölspuren nach Verkehrsunfällen. Sie waren aber auch bei Verkehrsunfällen mit einem Gefahrgut-Laster, verletzten und eingeklemmten Personen oder mit tödlichem Ausgang wie im August oder erst kürzlich auf der Twiehauser Straße im Einsatz.

Gemeinsam mit anderen Hilfsorganisationen war die Oppendorfer Löschgruppe zudem beim Hochwasser in Levern im August vor Ort. Mit den Wehren aus Rahden, Espelkamp und Lübbecke sowie dem Technischen Hilfswerk waren die Feuerwehrmitglieder zu Hunderten bei der Großschadenslage im Stiftsort aktiv.

Keine Seltenheit seien zudem Einsätze über die Gemeindegrenzen hinaus, sagte Löschgruppenführer Andreas Meeske. Im zurückliegenden Jahren sei die Stemweder Feuerwehr in Mühlheim im Einsatz gewesen und hatte in Feldheim den Aufbau einer Flüchtlingsunterkunft tatkräftig unterstützt, erinnerte Meeske.

Eingangs hatte er die Mitglieder der Versammlung und Ehrengäste, darunter den stellvertretenden Gemeindebrandmeister Dietmar Meier, Zugführer des dritten Zuges Meik Henke, dessen Stellvertreter Peter Lahrmann, Monika Lösche, Brandentschädigungsvereinsbeauftragter Dieter Priesmeier sowie vier Kameraden der Feuerwehr aus Brockum, begrüßt.

„Insgesamt haben die Kameraden 247 Einsatzstunden geleistet“, machte Andreas Meeske deutlich und freute sich, dass die Löschgruppe in Matthias Willmann von der Westruper Löschgruppe Verstärkung bekommen hat. Derzeit sind 33 Mitglieder aktiv und zehn weitere zählt die Löschgruppe in der Ehrenabteilung. Unter den aktiven Kameraden sind ein Gemeindebrandmeister, ein Brandinspektor, ein Oberbrandmeister, ein Brandmeister, sechs Unterbrandmeister, 14 Hauptfeuerwehrmänner, fünf Oberfeuerwehrmänner, drei Feuerwehrmänner und ein Feuerwehrmannanwärter.

Zu Hauptfeuerwehrmännern beförderte Meier im Rahmen der Versammlung Jan Winkelmann, Philipp Fischer und Daniel Piper, zum Unterbrandmeister Manuel Becker, zum Oberbrandmeister Michel Hage und zum Feuerwehrmannanwärter Rene Köster, der neu in die Löschgruppe aufgenommen wurde.

Den Lehrgang „Technische Hilfe Wald“ hat Timo Winkelmann bestanden, Manuel Becker ließ sich zum Truppführer ausbilden. Die Atemschutzgeräteträger-Heißausbildung im Brandcontainer absolvierte Hartmut Franke. An der Leistungsbewertung in Hille hatte die Oppendorfer Löschgrupppe mit einer Staffel teilgenommen. Geschenke in Form von Losen der „Aktion Mensch“ für die besten Dienstbesucher erhielten Wilfried, Lutz, Timo und Jan Winkelmann.

Freudig fiebern die Oppendorfer dem Sommer entgegen. Dann soll die Löschgruppe ein neues Fahrzeug erhalten. Das jetzige, 30 Jahre alte Fahrzeug wird gegen ein Löschfahrzeug 10-6 mit moderner Komplettausstattung getauscht. Das passende Gerätehaus habe man bereits 2014 gebaut. Dort müssten noch die Außenanlagen fertiggestellt und ein angemessener Platz für die Glocke gefunden werden, führte Meeske aus.

„Üben, üben, üben heißt es dann mit dem neuen Fahrzeug“, so der Löschgruppenführer mit Blick auf die moderne Technik im neuen Löschfahrzeug.

hm

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