Neuer Rat wird sich im Mai in Levern treffen

Friedrich Klanke neuer Kreisheimatpfleger

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Arbeiten zusammen für die Heimatpflege: (v.l.) Dieter Lückemeier, Herbert Wiese, Friedrich Klanke, Martin Maschke, Dr. Klaus Schumann und Landrat Dr. Ralf Niermann.

Minden/Levern - Friedrich Klanke aus Levern ist neuer Kreisheimatpfleger. Herbert Wiese (65) aus Porta-Hausberge, Dieter Lückemeier (72) aus Hüllhorst-Oberbauerschaft und Dr. Klaus Schumann (55) aus Bad Oeynhausen sind seine Stellvertreter. Das ist das Ergebnis der Wahl beim Kreisheimattag des Westfälischen Heimatbundes in Minden, wie der Kreis berichtet. Im Kreishaus hatten rund 70 Teilnehmer nach dem Ende der 31-jährigen Amtszeit des bisherigen Kreisheimatpflegers Dr. Gerhard Franke neue Strukturen beschlossen.

Martin Maschke, Heimatgebietsleiter für den Bezirk Minden-Ravensberg, lobte die guten Strukturen im Kreis Minden-Lübbecke mit mehr als 100 Ortsheimatpflegern. Landrat Dr. Ralf Niermann unterstrich die Bedeutung der Heimatpflege für die Zukunft der Dörfer und des ländlichen Raums. Gerd Niemeyer aus Stockhausen stellte als Sprecher der „Findungs-Kommission“ die Ergebnisse einer Arbeitsgruppe vor, die sich nach dem Ausscheiden von Franke gebildet hatte und die Strukturen für die Arbeit der Heimatpflege im Kreis erarbeiten sollte.

Wichtigstes Ergebnis war laut Kreis-Mitteilung, dass die Arbeit künftig auf mehreren Schultern verteilt und von einem größeren Team getragen werden soll. Neu gebildet wird ein „Rat der Heimatpfleger“, dem neben dem Kreisheimatpfleger und seinen Stellvertretern jeweils zwei Vertreter der Heimatpflege aus den Städten und Gemeinden angehören. Ein von Gerd Niemeyer präsentiertes Grundlagenpapier für die Heimatpflege wurde von der Versammlung einstimmig angenommen.

Der neue Kreisheimatpfleger Friedrich Klanke und die Stellvertreter wurden einstimmig gewählt. Der 66-jährige Klanke bedankte sich für das Vertrauen und bei seinem Vorgänger für dessen Engagement. Anschließend präsentierte Klanke sein Arbeitsmotto „Heimatarbeit ist Zukunftsarbeit“. Abschließend wies er auf weitere Schritte hin. So werde sich der neue Rat der Heimatpfleger im Mai in Levern treffen, um die Arbeit vorzubereiten.

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