Neue Abfallgebührensatzung ab 2016

Gemeinde gibt viel Geld für Sperrmüll aus

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Die Abfälle der Stemweder landen zum Großteil beim Entsorgungsbetrieb Wüppenhorst in Oppenwehe. Archiv: abo

Stemwede - Die Müllabfuhrgebühren für das kommende Jahr bleiben nahezu konstant. Lediglich beim Restmüll müsse mit einer leichten Kostenerhöhung gerechnet werden. Bei den Abfuhrkosten soll sich nichts ändern, lediglich die Fixkosten werden höher angesetzt. Das geht aus der Kalkulation für die Gebühren von der Gemeindeverwaltung hervor. Nähere Details werden die Verantwortlichen während der Bauausschusssitzung am Donnerstag, 29. Oktober, ab 17 Uhr in der Begegnungsstätte in Wehdem geben.

Zwar wird das laufende Jahr bei der Abfallbeseitigung mit einem Überschuss von rund 16000 Euro abgeschlossen, allerdings kann damit der bestehende Fehlbetrag nicht ausgeglichen werden. Als „Kalkulationsgrundlage“ diene nach allen Berechnungen ein Fehlbetrag von rund 29000 Euro. Das geht aus der Beschlussvorlage für die Sitzung hervor. Den Grund sieht die Gemeinde in dem hohen Aufwendungen für die Sperrmüllabfuhr.

Aus der Kalkulation ist erkennbar, dass im kommenden Jahr für die kleine Restmülltonne (60 Liter) eine monatliche Gebühr von 6,52 Euro anfallen wird, für den großen Behälter (240 Liter) 11,65 Euro. Das entspricht einer Steigerung von rund drei Prozent.

Bei der Biotonne werden die Stemweder im kommenden Jahr für die kleine (60 Liter) Tonne mit 7,60 Euro im Monat zur Kasse gebeten, bei der 240 Liter Tonne 14,25 Euro. Für die Biotonne fallen somit kaum Veränderungen an: In der gültigen Satzung sind für die kleine Tonne 7,70 Euro, für die große 14,50 Euro veranschlagt.

abo

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