Nach Studiumabschluss Konzentration auf Beruf / Beate Brandt neue Organistin in Haldem

Merle-Marie Schäffer nimmt Abschied

Pfarrerin Sigrid Mettebrink (4.v.l.) hatte ein Abschiedsgeschenk für Merle-Marie Schäffer (5.v.r.) mitgebracht. Auch Ursula Schmidt (v.l.), Helga Steckel, Elke Rehker, Rüdiger Hemann, Stefan Busch, Elke Gräber, Arnold Konow und Renate Quebe vom Bevollmächtigtenausschuss verabschiedeten sich.
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Pfarrerin Sigrid Mettebrink (4.v.l.) hatte ein Abschiedsgeschenk für Merle-Marie Schäffer (5.v.r.) mitgebracht. Auch Ursula Schmidt (v.l.), Helga Steckel, Elke Rehker, Rüdiger Hemann, Stefan Busch, Elke Gräber, Arnold Konow und Renate Quebe vom Bevollmächtigtenausschuss verabschiedeten sich.

Haldem - Merle-Marie Schäffer sagt „Tschüss“ und verlässt die Kirchengemeinde Dielingen als Organistin. Am Sonntag zog die 26-Jährige ein letztes Mal alle Register und ließ die geschickten Finger über die Tasten fliegen. Im Gottesdienst im Gemeindezentrum HAI in Haldem wurde sie offiziell verabschiedet.

Sieben Jahre lang verwöhnte die gebürtige Wehdemerin die Kirchengemeinde mit ihrem virtuosen Orgelspiel. Neben ihrem Lehramtsstudium in Osnabrück war der Nebenjob als Organistin willkommene Abwechslung. „Das Studium habe ich nun beendet und während der Referendariatszeit ist es nicht erwünscht, nebenher zu arbeiten“, sagt die musikbegeisterte Schäffer.

Bereits im zarten Alter von acht Jahren habe sie Klavierspielen gelernt, die C-Ausbildung zur Organistin mit 16 Jahren absolviert. Seit jeher werde in der Familie Schäffer Musik gelebt. Schon ihre Großmutter Martha Jahn habe die Orgel in der Oppenweher Kirche gespielt, ihre Mutter Jutta Jahn-Schäffer leitet den Oppenweher Posaunenchor, erklärt die 26-Jährige. Mit Beginn ihres Studiums mit den Fächern Deutsch, Biologie und selbstverständlich Musik habe sie die Stelle in Haldem angetreten.

Im Mitarbeiter-Dankgottesdienst verabschiedetet sie Pfarrerin Sigrid Mettenbrink mit netten Worten, der Dielinger Posaunenchor untermalte das Procedere musikalisch und der Singkreis der Frauen hatte musikalische Wünsche wie „Vertraut den neuen Wegen“ im Gepäck.

Als Nachfolgerin Schäffers begrüßte die Kirchengemeinde Beate Brandt. Die gebürtige Arrenkamperin ist für manch Gottesdienstbesucher kein unbekanntes Gesicht: Schon vor 20 Jahren ließ die 52-jährige Übersetzerin die Orgel in Haldem erklingen.

hm

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