Abschied von aktiven Feuerwehrkameraden

Nach 212 Dienststunden verdient in den Ruhestand

Treue Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Stemwede erhielten während des geselligen Nachmittags in der Leverner Festhalle Ehrenzeichen für langjährige Mitgliedschaft. - Foto: Mühlke
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Treue Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Stemwede erhielten während des geselligen Nachmittags in der Leverner Festhalle Ehrenzeichen für langjährige Mitgliedschaft.

Levern - Seit jeher haben sich die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Stemwede dazu verpflichtet, Menschenleben zu retten und sich für das Wohl der Bürger der Gemeinde und darüber hinaus einzusetzen. Irgendwann haben sich die Männer ihren „Ruhestand“ dann wohl verdient. Am Sonnabendnachmittag wurden sie bei der geselligen Zusammenkunft der Feuerwehr aus dem aktiven Dienst entlassen. Bei Kaffee und Kuchen ließen sie ihre Einsätze noch einmal Revue passieren.

In Vertretung für Wehrleiter Joachim Lübke begrüßte Matthias Maler die Mitglieder der Löschgruppen mit ihren Ehefrauen in Leverns Festhalle und freute sich, dass auch Stemwedes stellvertretender Bürgermeister Ewald Kreienbrock, Ratsherr Wilhelm Riesmeier, Ordnungsamtsleiter Werner Bahnemann sowie die Spitze der Feuerwehr Stemwede in Person des stellvertretenden Gemeindebrandmeisters Dietmar Meier, Pressesprecher Thorsten Fischer und des früheren Kreisbrandmeisters Heinz Rahe zu dem Treffen gekommen waren.

In dessen Rahmen wurden sechs Kameraden, die das 60. Lebensjahr erreicht haben, aus dem aktiven Dienst entlassen. Mit den Neuaufnahmen zählt die Ehrenabteilung aktuell 178 Mitglieder. In dieser Gruppe sind alle Ehemaligen der insgesamt 13 Löschgruppen vertreten.

Mit einigen Anekdoten aus den Dienstzeiten der Feuerwehrkameraden wurden Unterbrandmeister Günter Knipstein (Löschgruppe Levern) nach 26 Dienstjahren, Unterbrandmeister Gerhard Geldmeier nach 43 Dienstjahren, Unterbrandmeister Hartmut Hodde nach 44 Jahren, Unterbrandmeister Alfred Melcher nach 33 Jahren, Hauptfeuerwehrmann Heinz Rüter nach 33 Jahren und Hauptfeuerwehrmann Hartmut Spreen nach 33 Jahren (alle Löschgruppe Oppenwehe) offiziell verabschiedet. Gemeinsam haben sie 212 ehrenamtliche Dienststunden geleistet und sind in deren Rahmen zu diversen Einsätzen ausgerückt.

Ewald Kreienbrock zollte den langjährigen Aktiven seinen Lob und Respekt: „Sie waren immer da, überall dort wo Not am Mann war – 356 Tage im Jahr, 24 Stunden am Tag.“ Der stellvertretende Bürgermeister dankte im Namen von Rat und Verwaltung auch dafür, dass sie freiwillig und ehrenamtlich Hilfe für die Allgemeinheit leisteten und ihre Schaffenskraft dem freiwilligen Dienst zur Verfügung gestellt haben. „Ihr habt einen hohen Stellenwert in der Gemeinde und meistert auf hervorragende Weise Brand- und Katastrophenschutz“, so der stellvertretende Verwaltungschef. Den Partnern und Familien der Löschgruppenmitglieder zollte er ebenfalls seine Anerkennung dafür, dass sie den Kameraden stets den Rücken freihalten würden.

Während des Treffens der Ehrenabteilung am Sonnabend wurden zudem etliche Kameraden für ihre Treue zur Freiwilligen Feuerwehr der Gemeinde ausgezeichnet.

hm

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