Mehr als 600 Besucher beim Kinder-Wunderland im Waldfrieden

Kinderspaß statt Festival

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Damit hat Zauberer und Illusionist „Stevamino“ wohl nicht gerechnet. Das Luftballon-Schwert, das er für einen kleinen Kinder-Wunderland-Besucher gebastelt hat, kommt ihm plötzlich gefährlich nahe.

Wehdem - Spiel und Spaß – soweit das Auge reicht. Das Gelände rund um den Wehdemer Waldfrieden verwandelte sich am Sonntagnachmittag in ein Kinder-Wunderland. Bastel- und Malangebote, Gaukler, Kinderschminken und viel mehr ließen die Herzen Hunderter Kinder und ihrer Familien höher schlagen.

Zum zweiten Mal hatte der Verein „Leben in Wehdem“ nach der gelungenen Premiere zu dem Event für die ganze Familie eingeladen. Oliver Hollwede, Chef der Adventure-Bar „Waldfrieden“ und selbst Vater von zwei Kindern, stellte den Platz erneut gerne zur Verfügung. So schallte dort, wo bei den Festivals Tausende ihre Körper zu sphärischen Klängen wiegen, fröhliches Kinderlachen über die Lichtung im Stemweder Berg.

„Schon bei der ersten Veranstaltung vor einem Jahr war es gelungen, mehrere Hundert Besucher zu begeistern“, sagt Michael Kopp, Vorsitzender von „Leben in Wehdem“. Mit ins Boot hatte das Organisationsteam mit Kopp, Hollwede, Holger Brehme, Vicky Krüger, Nadine Röhe und Elke Siekermann rund 50 Wehdemer Bürger geholt, die gerne halfen, den mehr als 600 Besuchern einen unvergesslichen Nachmittag zu bescheren. Die kamen bei weitem nicht nur aus der Gemeinde Stemwede, viele Besucher waren aus Lemförde gekommen, aber auch aus Osnabrück, Vechta oder Cloppenburg ließ sich an den Autokennzeichen ablesen, die Wiesenparkplätze, Feldwege und Straßenränder säumten.

„Freunde hatten uns von dem tollen Familienfest erzählt, da haben wir den Termin gleich im Kalender markiert und sind mit den Kindern losgefahren“, sagt Sabine Greger aus Vechta. Der weite Weg hatte sich gelohnt. Auf dem Areal ging die Post richtig ab. Neben den angebotenen Spiel-und-Spaß-Attraktionen bot sich Gelegenheit zum Herumtollen, Springen, Laufen, Hüpfen und ganz viel Lachen. Natürlich fehlten auch die Klassiker wie Kinderdisco, Kinderschminken, Stockbrotgrillen, Clownerie, Dosenwerfen und Bastelzelt ebenso wenig wie eine Hüpfburg. Mit den Händen entstanden farbenfrohe Werke junger Nachwuchskünstler auf einem ausrangierten Wohnwagen.

Auch das kulinarische Angebot traf mit Pizza, Pommes und Bratwurst sowie jeder Menge Kaltgetränke genau den Geschmack der jungen Besucher. Für ein großes Tortenbuffet hatten viele Wehdemer Frauen gesorgt, die ihr Backwerk dem Verein spendierten. Das DRK war für Notfälle vor Ort, die ehrenamtlichen Helfer bekamen aber außer der Versorgung einer kleinen Schürfwunde mit einem Pflaster nichts zu tun.

Sonne und Regen – es war zwar von beidem etwas dabei. Doch die wenigen Regentropfen konnten die Stimmung nicht trüben. Leuchtende Kinderaugen und zufriedene Gesichter sprachen für sich – der Erfolg bestätigte einmal mehr ein tolles Konzept der Veranstalter.

hm

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