Maislabyrinth in Niedermehnen begeistert seit 2000 / Jedes Jahr neue Wege

Herausforderung für Jung und Alt mitten in der Natur

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Auch in diesem Jahr hatten die Mädchen und Jungen bei den Stemweder Ferienspielen Spaß an der Schatzsuche im Maislabyrinth. Wo es nötig war gaben Lena Grummert, Tabea Meier und Doris Blömker (hinten v.l.) Hilfestellung.

Niedermehnen - Wer schnell ist, hat die intellektuelle Herausforderung in weniger als 30 Minuten gemeistert. Es kann aber auch gelegentlich bis zu einer Stunde dauern, bis der Weg durch das Maislabyrinth gefunden ist. Seit 15 Jahren bietet die Familie Grummert in Niedermehnen inzwischen an ihrem Hof mit angeschlossenem Heuhotel Jahr für Jahr ein Maislabyrinth an.

25 Mädchen und Jungen zwischen sieben und elf Jahren haben diesmal mit Doris Blömker und Tabea Meier vom Verein für Jugend, Freizeit und Kultur (JFK) in Stemwede tagsüber das Maislabyrinth erkundet. Für das Maislabyrinth bei Nacht hatten sich 25 Mädchen und Jungen zwischen neun und 14 Jahren angemeldet.

Entstanden ist die Idee für das Maislabyrinth, als vor Jahren im Vorfeld des Dorfwettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“ in Niedermehnen Konzepte für die Weiterentwicklung des Dorfes zum „Grünen Erlebnisdorf“ gesammelt wurden. „Ich hatte von Maislabyrinthen gehört und habe die Idee in den Raum geworfen“, erinnert sich Gerhard Grummert. „Dabei hatte ich keine Ahnung, wie man so etwas baut“, sagt er und schmunzelt.

Inzwischen ist das Anlegen des Maislabyrinths für die Familie längst zur Routine geworden. Aus einem Pool verschiedener Grundformen – manchmal auch Namen – wird das Labyrinth aus einzelnen Bausteinen zusammengesetzt. „Es soll schließlich nicht jedes Jahr den gleichen Weg zur Schatztruhe geben“, merkt Grummert an.

Regelmäßig im Mai, wenn der Mais erst wenige Zentimeter groß sei, helfe die ganze Familie mit, Pflanzen zu entfernen und teilweise umzusetzen. Von Mitte Juli bis Anfang November sei das Labyrinth dann für Besucher geöffnet. Genutzt wird es nicht nur für die Ferienspiele in Stemwede, sondern auch von Familien, bei Kindergeburtstagen, Betriebsfeiern oder von durchziehenden Radtouristen.

Die Nachfrage sei im Laufe der Zeit nicht zurückgegangen, eher im Gegenteil, freut sich Gerhard Grummert. „Mund-zu-Mund-Propaganda ist die wichtigste und beste Werbung“, stellt er fest. Besonders freut ihn, wenn Erwachsene, die als Kind selbst schon das Labyrinth besucht haben, jetzt mit ihren eigenen Kindern wiederkommen.

Tabea Meier muss schmunzeln. Die Betreuerin der Aktion mit den Stemweder Kindern kann sich erinnern, dass sie als Kind auch den Weg durch das Labyrinth erkundet hat.

SoR

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