Mahl- und Backtag an Leverner Mühle profitiert vom Altmaschinentreffen

Gutes Miteinander zieht viele Gäste an

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Im Schatten der großen Bäume genossen die Besucher des Mahl- und Backtags die entspannte Atmosphäre rund um die Leverner Mühle.

Levern - Weite Wege nahmen die Besucher des Mahl- und Backtags an der Leverner Mühle diesmal auf sich – nicht nur die Anfahrt in den Stiftsort, sondern auch der Weg vom Parkplatz bis zur historischen Mühle, um die sich der Aktionstag drehte, war diesmal länger als gewöhnlich. Schon lange hatten die Leverner nicht mehr so viele Fahrzeuge auf dem Feld an der Straße Auf der Imlage gesehen. Denn das vorangegangene Altmaschinentreffen (wir berichteten) erwies sich als gute Kooperationsveranstaltung für den Aktionstag.

„Das Miteinander mit dem Mühlenverein klappt reibungslos“, erklärte Uwe Stothfang. Der Vorsitzende der Leverner Altmaschinenfreunde freute sich, dass am Sonntag noch einmal zahlreiche Gäste den Weg nach Levern gefunden hatten. „Es werden jedes Jahr mehr Besucher und Aussteller“, hat er beobachtet und schätzte den Zuwachs auf mindestens 15 Prozent.

Und das, obwohl er kaum Werbung für das Treffen für Liebhaber alter Traktoren mache – „das läuft über Mundpropaganda“. „Der Ansturm ist eine Bestätigung für uns, dass wir scheinbar alles richtig machen“, so Stothfang.

Er hatte diesmal die Organisation des alle zwei Jahre stattfindenden Spektakels auf dem weitläufigen Gelände an die Jungtruppe der Altmaschinenfreunde abgegeben und war durchweg zufrieden. Auch Nachwuchsprobleme kenne man in den Reihen des Vereins derzeit nicht, so der Vorsitzende. Mitglieder ab 15 Jahren hätten immer wieder Spaß mit den alten Maschinen sowie bei Vorführungen des Sägegatters, die auch am Sonntag zum Programm gehörten und gut frequentiert waren.

„Die Leute wollen Spaß haben und finden hier das passende Ambiente“, sagt Stothfang zum Erfolgskonzept der Aktionstage. Mit abendlichen Feiern im Zelt sowie dem Rahmenprogramm sei das Altraktorentreffen zudem eine „rundum gelungene Veranstaltung“ gewesen, so der Vorsitzende der ausrichtenden Gruppe.

Die Kolthoffsche Hofmahlmühle selbst lieferte am Sonntag nur den Ort des Geschehens und eine gute Aussicht – von der Galerie aus ließen sich die Traktoren noch einmal von oben betrachten. Die Leverner Hobbymüller waren an anderen Stellen eingesetzt und lieferten diesmal keine Informationen über die Arbeitsweise der Mühle.

Während die Teilnehmer des Altmaschinentreffens bereits die Rückreise antraten – immerhin hatten sie teilweise mehr als 100 Kilometer im gemächlichen Tempo zu bewältigen – strömten am Nachmittag immer mehr Besucher zur Leverner Mühle.

Nachdem sie sich ein schattiges Plätzchen unter den Bäumen gesucht hatten, genossen sie bei Kaffee und Kuchen sowie Eis und Herzhaftem die entspannte Atmosphäre. Für Unterhaltung sorgten die Tänzer aus Harlinghausen, die Volkstänze und Polkas vorführten und dabei bei den sommerlichen Temperaturen ins Schwitzen kamen.

Beim Bummel über das Mühlengelände betrachteten die Ausflügler verschiedene Sachen, die Aussteller zur Schau stellten – da gab es Textilhandwerk, Werkzeuge sowie Malereien und Schmuck. Für die jüngeren Gäste boten das Treckerkarussell und der Spielstand Abwechslung.

abo

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