Landesleistungs- und Schießsportzentrum in Oppenwehe erhält Anerkennung

Talentinsel als Werbung für Stemwede

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Noch ist von außen nicht erkennbar, dass das Landesleistungszentrum in Oppenwehe als Talentinsel ausgezeichnet wurde. Das soll sich aber noch ändern, versichert Kreissportleiter Günter Sprado.

Oppenwehe - Von Anika Bokelmann. Trainings, Lehrgänge, Rundenwettkämpfe, Kreis-, Bezirks-, Landesmeisterschaften sowie überregionale Schießwettbewerbe werden im schießsportlichen Landesleistungszentrum in Oppenwehe ausgerichtet. Aus dem gesamten Schützenkreis Lübbecke sowie darüber hinaus kommen Schützen ins Spargeldorf, um ihr Geschick an der Waffe zu verbessern. Seit Januar trägt das Schießsportzentrum zusätzlich den Namen Talentinsel.

Darüber berichtete Günter Sprado am Mittwoch im Ausschuss für Bildung, Generationen und Zentrale Dienste der Gemeinde Stemwede. „Die Talentinsel ist gut angelaufen“, sagte Sprado. Der Kreissportleiter und derzeitige Schützenkönig von Oppenwehe erinnerte daran, dass „wir kaum wussten, wo wir die ganzen Leute unterbringen sollen“. Jetzt gelte es im weiteren Verlauf, die Disziplinen zu sortieren und entsprechene Terminlisten anzufertigen.

Dass die Anerkennung als Talentinsel auch eine bessere Auslastung der Schießstände bedeute, verdeutlichte Bürgermeister Gerd Rybak. Er regte an, die Sportförderrichtlinien entsprechend anpassen zu lassen, damit mehr Mittel für das Schießsportzentrum zur Verfügung stehen. Ein entsprechender Antrag an den Kreis soll in den kommenden Tagen aufgesetzt werden, beschloss die Versammlung, die am Ort des Geschehens – im Schießsportzentrum – veranstaltet wurde.

Die ersten Maßnahmen seien von den Verantwortlichen des Westfälischen Schützenbundes (WSB) anerkannt worden, erklärte Sprado den Mitgliedern des Ausschusses unter der Leitung von Jürgen Gläscher. „Der WSB muss zu uns stehen“, unterstrich Sprado, dass es sonst nicht möglich sei, Trainer fort- und Schüler auszubilden. Der WSB werde darüber hinaus in regelmäßigen Abständen überprüfen, ob die Standards, die für die Auszeichnung nötig sind, eingehalten werden. „Wir bemühen uns, Gas zu geben“, zeigte sich Günter Sprado zuversichtlich.

Die Bedenken von Jürgen Lückermann (FWG), dass die Talentinsel der Gemeinde Mehrkosten bescheren würde, räumte Jürgen Gläscher aus: „Das läuft alles über den Schützenbund und die Räume sind ohnehin vorhanden.“ Vielmehr solle man sich freuen, meinte Wilhelm Riesmeier, dass dadurch mehr „Werbung für Stemwede“ gemacht werde. Die Anlage, in der verschiedene Disziplinen wie Pistole und Gewehr für unterschiedliche Altersklassen angeboten werden, sieht der Politiker als eine gute Investition.

Um das Landesleistungszentrum in Oppenwehe, das im Jahr 1972 unter dem damaligen Stützpunktleiter Herbert Vogt gegründet wurde, auch äußerlich als Talentinsel kenntlich zu machen, soll eine Plakette an das Gebäude angebracht werden. Dazu werde es einen Termin mit den Verantwortlichen in Verbindung mit einer kleinen Feier geben, so Sprado.

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